weltwärts
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weltwärts stellt sich vor

Was macht weltwärts so besonders?

weltwärts steht für entwicklungspolitisches Engagement, Globales Lernen und Begegnung auf Augenhöhe. weltwärts bringt Menschen in und aus Deutschland, Asien, Afrika, Lateinamerika, Ozeanien und Osteuropa zusammen. Non-formales Lernen im gegenseitigen Austausch und die Stärkung internationaler Partnerschaften stehen dabei im Mittelpunkt.

Das Programm wurde 2008 vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ins Leben gerufen, um junge Menschen in ihrem Engagement für die Eine Welt zu unterstützen. weltwärts gehen ist seither mit dem entwicklungspolitischen Freiwilligendienst möglich.

Die Programmlinie verfügt über ein umfangreiches Qualitätssystem und wird vom BMZ mit bis zu 75 Prozent der Kosten gefördert. Den weiteren Anteil tragen die zivilgesellschaftlichen Organisationen, die den Dienst durchführen. Die administrative und finanzielle Koordination des Programms verantwortet die Koordinierungsstelle weltwärts von Engagement Global.

Der weltwärts-Freiwilligendienst wird als Gemeinschaftswerk des BMZ und der zivilgesellschaftlichen Organisationen sowie ehemaligen Freiwilligen gemeinsam gestaltet, das heißt Entscheidungen zur Programmsteuerung werden gemeinsam getroffen.

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weltwärts geht in beide Richtungen!

Zur Förderung eines gleichberechtigten Austausches wurde 2013 die Süd-Nord Komponente im weltwärts-Freiwilligendienst eingeführt. Seither können auch junge Menschen aus den weltwärts-Partnerländern in Asien, Afrika, Lateinamerika, Ozeanien und Osteuropa einen Freiwilligendienst in Deutschland leisten.

weltwärts-Freiwilligendienst

Der entwicklungspolitische Freiwilligendienst weltwärts richtet sich an junge Menschen zwischen 18 und 28 Jahren aus Deutschland, die sich für mehrere Monate, meist ein Jahr, in einem Land Asiens, Afrikas, Lateinamerikas, Ozeaniens oder Osteuropas engagieren möchten (Nord-Süd Komponente) sowie an junge Menschen zwischen 18 und 29 Jahren aus den genannten Regionen, die einen Freiwilligendienst in Deutschland leisten möchten (Süd-Nord Komponente). Bei Menschen mit Beeinträchtigung/Behinderung liegt die Altersgrenze bei 35 Jahren. Die Förderung Globalen Lernens, entwicklungspolitischen Engagements und internationaler Solidarität ist für beide Komponenten des Freiwilligendienstes zentral. Neben Erfahrungs- und Wissenstransfer profitieren die verantwortlichen Organisationen in Deutschland und den Partnerländern auch von der Vernetzung mit ehemaligen Freiwilligen.

Ich möchte einen Freiwilligendienst mit weltwärts machen.

Wie kann ich mich nach meinem Freiwilligendienst weiter engagieren?

Freiwilligendienste anbieten: Informationen für Organisationen.

Was ist eigentlich...

Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung wurde im September 2015 von allen Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen verabschiedet. In der Agenda 2030 ist die Überzeugung formuliert, dass die Herausforderungen der globalisierten Welt nur gemeinsam gelöst werden können. Deshalb gilt sie für alle Staaten der Einen Welt. Das zentrale Element der Agenda 2030 sind die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs). Diese 17 Ziele berücksichtigen Handlungsfelder für alle Menschen und Staaten der Erde und sollen bis zum Jahr 2030 gemeinsam erreicht werden.

Mehr Infos

Globales Lernen wird im weltwärts-Programm als Lernen für eine global nachhaltige Entwicklung verstanden. Mit weltwärts bauen Teilnehmende Kompetenzen auf und aus, die sie dazu befähigen, zu einer weltweit nachhaltigen Entwicklung beizutragen – auch über das Programm hinaus.

Der Europarat definiert Globales Lernen als „Entwicklungspolitische Bildungsarbeit, Menschenrechtserziehung, Nachhaltigkeitserziehung, Bildungsarbeit für Frieden und Konfliktprävention sowie interkulturelle Erziehung, also die globalen Dimensionen der staatsbürgerlichen Bildung.“

Begriffsverständnisse im weltwärts-Programm (PDF)

Ziel der deutschen Entwicklungszusammenarbeit ist es, den Menschen weltweit die Freiheit zu geben, selbstbestimmt und ohne materielle Not zu leben. Sie umfasst alle Initiativen von privaten und öffentlichen Akteuren, die sich für eine nachhaltige Entwicklung einsetzen. Denn es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die Globalisierung gerecht zu gestalten – das macht auch die Agenda 2030 der Vereinten Nationen deutlich. Die deutsche Entwicklungspolitik trägt dieser Überzeugung Rechnung, indem sie neben der Zusammenarbeit mit ihren Partnerländern und der Mitwirkung in internationalen Organisationen auch nicht-staatliche Akteure aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft unterstützt. Dabei betrachtet die deutsche Regierung die Länder und Organisationen, mit denen sie entwicklungspolitisch zusammenarbeitet, nicht als Empfänger von Hilfsleistungen, sondern als Partner. Der Begriff der Entwicklungszusammenarbeit beschreibt diese intensiven Kooperationen daher viel besser als der früher übliche Begriff der Entwicklungshilfe.

Ausführliche Informationen über die Arbeitsweise der deutschen Entwicklungszusammenarbeit

weltwärts versteht sich als ein non-formales Bildungsprogramm, in dem Lernprozesse maßgeblich in der Begegnung, im Zusammenleben und -arbeiten der Freiwilligen mit den Menschen im Einsatzland beziehungsweise der Jugendgruppen stattfinden, begleitet durch einen organisierten, pädagogischen Rahmen.

Begriffsverständnisse im weltwärts-Programm (PDF)

Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung in Kachelform ohne UN Logo.
Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Agenda 2030

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