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Die Entsendeorganisation ADRA Deutschland e.V. ist seit Beginn im Jahr 2008 bei weltwärts dabei. Natalie Luetjens von ADRA Deutschland e.V. gibt Tipps für die Bewerbung. Für den weltwärts Freiwilligendienst 2026/27 könnt ihr euch bis zum 31. Dezember 2025 bewerben. Danach kannst du dich nur noch auf Restplätze bewerben.
ADRA Deutschland e.V.: Unsere Freiwilligen berichten uns, dass sie das gute Verhältnis auf Augenhöhe und die geringe Altersdifferenz zum pädagogischen Team sehr schätzen. Da wir im Schnitt zwischen 17-20 Freiwillige entsenden, sind die Seminare und auch die Betreuung während des Jahres sehr persönlich. Darüber hinaus können sich die Freiwilligen auf einen Einblick in eine weltweit tätige Hilfsorganisation freuen.
Natalie Luetjens: Wir entsenden jährlich zwischen 17-20 Freiwillige. In den letzten Jahren sind die Zahlen der Bewerbungen aber auch unserer Einsatzstellen gestiegen. Wir konnten vielen Bewerber*innen einen Platz anbieten. Wir möchten uns zukünftig verstärkt auf Einsatzplätze im ökologischen Bereich konzentrieren und haben z.B. neue Einsatzstellen im peruanischen Amazonasgebiet oder bei der Kooperative für Umweltbildung „Repensar“ in Mosambik geschaffen. Wer in diesem Feld besondere Interessen und Vorerfahrungen hat, hat auch gute Chancen auf einen Projektplatz bei uns.
Zum Freiwilligendienst in Mosambik
Zum Freiwilligendienst in Peru
Das Team der Freiwilligendienste bei ADRA besteht aus vier Leuten, wobei zwei davon für die Entsendungen zuständig sind.
Felix Weiß ist Pädagoge und arbeitet seit über 10 Jahren mit internationalen Freiwilligen zusammen. Er war nach dem Studium selbst mit weltwärts in Costa Rica und hat darüber hinaus viel Zeit in Lateinamerika verbracht.
Natalie Luetjens hat Sozialwissenschaften und interkulturelle Beziehungen studiert. Sie arbeitet 50% in der pädagogischen Begleitung und 50% in der Verwaltung der Freiwilligendienste. Auch sie hat längere Zeit im Ausland verbracht.
Natalie Luetjens:
Besonders wichtig ist uns Authentizität und ein echtes Interesse an entwicklungspolitischen Themen.
Da wir selbst noch ein junges Team sind pflegen wir ein Verhältnis auf Augenhöhe zu den Freiwilligen. Hierbei ist uns wichtig, dass sich die Freiwilligen öffnen können, sich nicht verstellen und ehrlich sind. Nur so kann eine gute pädagogische Begleitung während des Auslandsjahres für uns funktionieren. Darüber hinaus wünschen wir uns Offenheit und Interessen gegenüber entwicklungspolitischen Themen und Fragestellungen, mit denen wir uns das ganze Jahr über beschäftigen.
Weiterhin sollten die Freiwilligen auch in der Lage sein, sich selbst und die eigene Prägung und Sichtweise zu hinterfragen und ein hohes Maß an Flexibilität mitbringen.
Natalie Luetjens: Auch hier ist und Authentizität sehr wichtig. Besonders freuen wir uns, wenn wir schon in der Bewerbung merken, dass sich die Person schon kritisch mit entwicklungspolitischen Themen und auch mit ihrer Rolle im Ausland auseinandersetzt.
Natalie Luetjens: Auf den Vorbereitungsseminaren möchten wir vor allem eine gute und angenehme Atmosphäre für alle Teilnehmer:innen schaffen, sodass sich die Freiwilligen untereinander, aber auch wir als pädagogisches Team, die Freiwilligen bestmöglich kennenlernen können. Neben der Vermittlung von Informationen zur Vorbereitung auf das Auslandsjahr sind uns auch erlebnispädagogische Einheiten zur persönlichen Entwicklung und Stärkung der Gruppe sehr wichtig. Fester Bestandteile unserer Seminare sind außerdem Einheiten zu Themen wie Gesundheit, Sicherheit, Kultursensibilität, Kulturschock, Perspektivwechsel, Storytelling und die SDG´S.
Zudem ist uns das Thema Kolonialismus auf dem Vorbereitungsseminar sehr wichtig. Da wir immer wieder feststellen, dass dieses Thema im Schulkontext kaum oder nur sehr kurz behandelt wird, investieren wir hier viel Zeit. Wir legen sehr viel Wert darauf, dass sich die Freiwilligen über unsere Geschichte und ihrer Verantwortung als Freiwillige im Ausland bewusst werden. Wir möchten außerdem verhindern, dass Stereotype und Vorurteile währen des Auslandsjahres reproduziert werden.
Natalie Luetjens: weltwärts ist eine unglaubliche Chance für junge Menschen ihren Horizont zu erweitern, die Perspektive zu wechseln und fürs Leben zu lernen. Besonders attraktiv daran ist, dass die Freiwilligen selbst so gut wie keine Kosten tragen müssen. Das ermöglicht auch Bewerbern und Bewerberinnen mit geringeren finanziellen Mitteln an dem Programm teilzunehmen und Länder des Globalen Südens kennenlernen dürfen.
ADRA Deutschland e.V. ist eine vom Staat unabhängige, selbstständige Organisation und steht der evangelischen Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten nahe. Sie wurde im Jahr 1987 gegründet. ADRA steht für Adventist Development and Relief Agency und führt weltweit Projekte der Entwicklungszusammenarbeit sowie der humanitären Hilfe in Katastrophenfällen durch.
ADRA hilft Menschen - unabhängig von der ethnischen Herkunft, dem Geschlecht, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, dem Alter oder der sexuellen Identität. Dabei beachtet ADRA die Bedürfnisse der Menschen vor Ort und begegnet ihnen mit Respekt. Sie sind gleichberechtigte Partner, mit denen ADRA in einer lernenden und anteilnehmenden Beziehung steht.