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Alltag im Einsatzland

Wie sieht eigentlich der Alltag im Einsatzland aus? Wo bist du untergebracht, wie ist der Arbeitstag strukturiert und wen kannst du bei Fragen und Problemen vor Ort ansprechen? Auf dieser Seite bekommst du Antworten auf deine Fragen.

Der Freiwillige Simon sitzt bei seiner Einsatzstelle mit Kolleginnen und Kollegen am Essenstisch und isst Reis und Gemüse mit Stäbchen.
Der Freiwillige Simon beim gemeinsamen Mittagessen in seiner Einsatzstelle

Alles lässt sich nicht vorwegnehmen und vieles kann man sich nicht vorstellen, solange man es nicht selbst erlebt hat. Deine Zeit mit weltwärts wird also jede Menge Überraschungen bereithalten. Häufig sind Flexibilität und Eigeninitiative gefragt. Mit der nötigen Portion Offenheit, Mut und Geduld sind aber die allermeisten Situationen gut zu meistern!

Wie sieht der Arbeitsalltag der Freiwilligen aus?

Jeder Einsatz mit weltwärts ist sehr individuell. Hier jedoch einige Anhaltspunkte, was Dich erwartet:

Was Du wissen solltest:

Arbeitsplan

Konkrete Aufgaben erhältst Du in der Regel erst vor Ort. Die Kolleginnen und Kollegen in Deinem Projekt führen Dich ein und lernen Dich im direkten Gespräch besser kennen und können Dich einschätzen. So gelingt es oft, Deine Interessen und Erfahrungen bei der Aufgabenzuteilung zu berücksichtigen: Ihr entscheidet gemeinsam, wie Du genau eingesetzt wirst und Ihr erstellt zusammen einen Arbeitsplan. Möglicherweise überschneidet sich Deine Einsatzzeit mit der Deiner Vorgängerin oder Deines Vorgängers – in dem Fall können Erfahrungen und Aufgaben direkt an Dich weitergegeben werden.

Arbeit und Urlaub

Dein Freiwilligendienst ist ein Vollzeit-Engagement und richtet sich nach den Anforderungen in der Einsatzstelle. In einigen Ländern arbeitet man an sechs Tagen in der Woche. Manche Projekte erfordern einen Einsatz an den Wochenenden oder abends. Dein Urlaubsanspruch richtet sich ebenfalls nach den landestypischen Gegebenheiten, beträgt jedoch mindestens 20 Tage pro Jahr.

Unterkunft und Verpflegung

Du erhältst ein Taschengeld und bekommst eine landestypische, kostenlose Unterkunft und Verpflegung gestellt. Bei der Unterkunft gibt es je nach Möglichkeit vor Ort verschiedene Formen: ein Zimmer in einer Gastfamilie, ein Zimmer in der Einrichtung (zum Beispiel im Kinderheim oder der Universität) oder eine Wohngemeinschaft mit anderen Freiwilligen. In Vielem wirst Du Dich den Gegebenheiten anpassen müssen, etwa bei den Mahlzeiten, beim Einkaufen, Waschen oder Kochen, aber auch bei Themen des sozialen Miteinanders wie abendliches Ausgehen oder in der Kommunikation.

Mentorin/Mentor

Damit eine umfassende Betreuung gewährleistet ist, wird Dir eine Mentorin oder ein Mentor zur Seite gestellt. Diese Person ist unabhängig, sie arbeitet weder in Deinem direkten Umfeld noch ist sie Dein Chef oder Deine Chefin. Deine Mentorin beziehungsweise Dein Mentor lebt und arbeitet auch vor Ort, ist gut für Dich erreichbar, macht Dich mit dem neuen Umfeld, der Unterkunft und dem Arbeitsplatz vertraut und hilft Dir gerade am Anfang bei allen Fragen und Herausforderungen.

Überblick Ansprechpersonen

Du hast bei Fragen immer mindestens drei Anlaufstellen:

  1. Deine Entsendeorganisation in Deutschland. Sie ist bei jedem Thema ansprechbar, vermittelt und kümmert sich um Deine Fragen.
  2. Deine Ansprechperson im Projekt. Sie beantwortet Dir alle Fragen zu Deinem konkreten Einsatz vor Ort.
  3. Deine Mentorin oder Dein Mentor. Sie berät Dich vor Ort bei Fragen oder Schwierigkeiten im Alltag.

Zurück in Deutschland

Ein Freiwilligendienst mit weltwärts ist eine besondere, erlebnisreiche Zeit, in der Du mit vielen Fragen konfrontiert wirst. Deine Erfahrungen regen Dich zum Nachdenken an, auch über Deine Rückkehr nach Deutschland hinaus.