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Das Programm weltwärts

Der entwicklungspolitische Freiwilligendienst stellt sich vor

Der entwicklungspolitische Freiwilligendienst weltwärts ist ein Erfolg. Seit weltwärts 2008 durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ins Leben gerufen wurde, sind rund 20.000 Freiwillige ausgereist. Sie engagieren sich in einem Entwicklungsprojekt und nehmen Erfahrungen mit, die sie ihr ganzes Leben lang begleiten.

Neben den Freiwilligen sind die rund 180 aktiven Entsendeorganisationen und die zahlreichen Partnerorganisationen in den Einsatzländern die Hauptakteure bei weltwärts. Sie setzen das Programm in enger Zusammenarbeit um und gestalten es maßgeblich mit.

Seit 2012 ist weltwärts gemeinsam mit anderen in der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit aktiven Einrichtungen, Programmen und Initiativen unter dem Dach der Engagement Global GmbH vereint. Die Engagement Global leitet die Fördermittel an die Entsendeorganisationen weiter und berät diese bei der Umsetzung des Programms.

Gute Ergebnisse für weltwärts!

Seit 2013 werden alle Rückkehrerinnen und Rückkehrer zu ihren Erfahrungen mit weltwärts befragt. Die von einem unabhängigen Institut durchgeführte Befragung lieferte erneut gute Ergebnisse.

Wie auch im letzten Jahr waren 94 Prozent der Befragten mit ihrem Freiwilligendienst insgesamt zufrieden. Immer noch sind bestimmte Bevölkerungsgruppen aber im Programm unterrepräsentiert.

Freiwillige aus Lateinamerika berichten

Das Welthaus Bielefeld lädt zu der Veranstaltungsreihe "Lateinamerika im Fokus" ein. Weltwärts-Freiwillige aus Mexiko, El Salvador, Nicaragua und Peru, die ihren weltwärts-Dienst gerade in Deutschland durchführen, informieren zu vier Themenschwerpunkten.

"Mozambique wird nicht wahrgenommen, aber deshalb bin ich ja da"

Anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus (16.-29. März 2015) hat der Engagement Blog ein Interview mit dem weltwärts-Freiwilligen Francisco Abilia gepostet. Dort erzählt er unter anderem, wie er in Deutschland aufgenommen wurde.

Mehr internationale Freiwillige kommen nach Deutschland

Ab 2015 können deutlich mehr junge Menschen aus Schwellen- und Entwicklungsländern ihren weltwärts-Dienst in Deutschland leisten. Die Engagement Global gGmbH vergibt nun 250 Plätze für diese internationalen Freiwilligen. Die jungen Männer und Frauen, die in diesem Jahr als weltwärts-Freiwillige nach Deutschland kommen, stammen aus 29 verschiedenen Ländern.

Ergebnisse der Freiwilligenbefragung veröffentlicht

Zum ersten Mal hat es eine unabhängige Befragung unter allen weltwärts-Freiwilligen eines Jahrgangs gegeben. Die Ergebnisse zeigen, dass die Freiwilligen insgesamt mit dem entwicklungspolitischen Freiwilligendienst zufrieden sind. Der Bericht identifiziert aber auch Verbesserungspotentiale beispielsweise bei der Zusammensetzung der Freiwilligen. Freiwillige mit Migrationshintergrund, Menschen mit Behinderungen sowie Freiwillige ohne Abitur sind nach wie vor im Programm unterrepräsentiert.

Dokumentation: weltwärts mit der GIZ

Knapp 3.000 junge Menschen gingen mit dem Deutschen Entwicklungsdienst (DED) und später mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) weltwärts. 2013 hat die GIZ, als einziger staatlicher Entsender, das weltwärts-Programm beendet. Ihre Erfahrungen sind in drei neu erschienenen Publikationen dokumentiert.

Dokumentation: Follow-Up-Prozess 2012-2013

Die Dokumentation 'weltwärts - Von der Evaluierung zum Gemeinschaftswerk' fasst den Evaluierungsbericht von 2011 zusammen und beschreibt den partizipativen Prozess, der von der Evaluierung zu den neuen Programmentwicklungen führte.

Rückkehrer Felix engagiert sich für einen Brunnen.
Rückkehrer Felix engagiert sich für einen Brunnen. Foto: Felix Dörr.

Wasser für Gocha und Gomole

Felix Dörr studiert nach seinem Freiwilligendienst Bauingenieurswesen am Karlsruher Institut für Technologie. In der Hochschulgruppe Engineers Without Borders engagiert er sich für ein Trinkwasserprojekt in Äthiopien.

Der Stundenplan auf der Hauswand informiert über die Angebote der Waldorfschule, Foto: Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners
Der Stundenplan auf der Hauswand informiert über die Angebote der Waldorfschule, Foto: Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners.

“Der Wandel einer einzigen Person kann das Leben vieler verändern”

Lourdes Jibaja ist Lehrerin und Geschäftsführerin der Asociacion Cultural Estrella del Sur in Peru. Die Organisation fördert mit Unterstützung der Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners die Bildung benachteiligter Kinder und Jugendliche nach der Waldorfpädagogik. Im Rahmen ihres Auslandsdienstes unterstützen die Freiwilligen nicht nur eine kleine Schule in den Anden, sondern arbeiten auch bei Kleinprojekten im Regenwald mit.