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17 Ziele – Projektübersicht

Alle weltwärts-Begegnungsprojekte nehmen eines der 17 Nachhaltigkeitsziele in den Fokus. In unserer Projektübersicht bekommen Sie weitergehende Informationen zu den geförderten Projekten. Vielleicht finden Sie auch Anregungen für Ihr eigenes Projekt?

FRIEDLICHE UND INKLUSIVE GESELLSCHAFTEN FÜR EINE NACHHALTIGE ENTWICKLUNG FÖRDERN

Meine Strasse - deine Strasse - Diskriminierung im Alltag als globale Herausforderung

Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen

23.03.2017 - 31.10.2017

VAMOS JUNTOS Freundeskreis Deutschland - Bolivien e. V.

Nordrhein-Westfalen

ONG Asociación de apoyo social y educativo VAMOS JUNTOS

Bolivien

​Die bolivianische Zielgruppe wird aufgrund ihrer indigenen Herkunft, ihres niedrigen sozioökonomischen Status und ihrer Arbeit als Schuhputzer gleich mehrfach in der Gesellschaft stark diskriminiert. Auch in Deutschland gehören verschiedene Diskriminierungsformen zum Alltag, beispielsweise aktuell mit der Ankunft vieler geflüchteter Menschen. Unser Ziel ist es, das interkulturelle Verständnis der Teilnehmenden zu fördern, sie zu sensibilisieren, Vorurteile abzubauen und sie zu weiterführenden Multiplikator:innen auszubilden.

Masifunde - globale Begegnung

Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen

01.11.2017 - 31.07.2018

Masifunde Bildungsförderung e. V.

Hessen

Masifunde Learner Development

Südafrika

​Die Begleitmaßnahme soll den Dialog und Austausch zwischen den jugendlichen Teilnehmenden des Learn4Life!-Programmes von Masifunde in Deutschland und Südafrika nachhaltig fördern. Das Learn4Life!-Programm, das 2017 auch in Deutschland startet, hat einen Schwerpunkt im Austausch zwischen Deutschland und Südafrika. Resultierend aus den Erfahrungen im Austausch der Jugendlichen entwickeln die Teilnehmer*innen der Begleitmaßnahme ein Tool-Kit zum langfristigen Online-Austausch und für Jugendbegegnungsreisen, das auch Grundlage für andere Organisationen sein kann.

DAS LEBEN IST TRAUM / A VIDA E SOHNO

Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen

01.04.2018 - 30.04.2019

JugendTheaterWerkstatt Spandau

Berlin

Centro de Animacao Artistica do Cazenga / ANIM´ART

Angola

Wie kann ich Einfluss nehmen? Was wären gerechte Modelle für die Welt? Wie entkomme ich den Erwartungen meiner Vorfahren? Der Text DAS LEBEN IST TRAUM/ A VIDA E SONHO ist Ausgangsmaterial für unseren entwicklungspolitisch künstlerischen Jugendaustausch. Deutschland und Angola haben grundverschiedene Geschichten, Bevölkerungsstrukturen und Entfaltungsmöglichkeiten für junge Menschen. Um so interessanter gestaltet sich die gemeinsame Bearbeitung von Gesellschaftsfragen (Ziel 16) – zumal die Idee unserer beiden jungen Institutionen so ähnlich ist: Die Gesellschaft nicht abzubilden, sondern sie selbst weiter zu denken. Da vor allen Dingen in Angola eine direkte biographische Recherche auf Grund der politischen Gegebenheiten eher schwierig ist, haben wir gemeinsam beschlossen, das Ziel mit den Jugendlichen über einen bereits bestehenden Text zu verhandeln, um durch diese pädagogische Methode aktuelle Probleme und das Ziel 16 leichter behandeln zu können. Das gemeinsam erarbeitete Projekt gliedert sich in 5 Schritte: 1. Konzeptionsphase mit Video-Botschaften, gemeinsamen Blog, sowie Workshops mit Referent*innen in beiden Städten. Recherchen durch Interviews mit verschiedenen Akteuren der Zivilgesellschaft, sowie Recherche-Austausch und Texterstellung. Des Weiteren partizipative künstlerische und entwicklungspolitische Arbeit in den Gruppen vor Ort, dabei auch Fahrten zu großen Institutionen und Diskussion mit Verantwortlichen. In Berlin werden europäische Kommission, Botschaft von Angola, Akademie der Künste, Berlin Postkolonial etc. besucht, in Luanda die deutsche Botschaft, das Goethe-Institut Luanda, u. a.. Diskutiert wird die Verantwortung von Institutionen für friedliche und inklusive Gesellschaften. Inhalt wird die Erarbeitung und digitale Vorstellung einzelner Szenen aus dem Buch DAS LEBEN IT TRAUM / A VIDA E SONHO. 2. Besuch der Gruppe aus Luanda in Berlin: Inhalte werden  Probenphasen, informelle Zeit, von den Berliner Jugendlichen gestaltete Programmpunkte, gemeinsame Erarbeitung von Bühnen- und Kostümbild mit professioneller Hilfe und der Musik, Präsentation einer Werkstatt-Fassung, mit anschließendem Gespräch, sowie entwicklungspolitische Workshops sein. 3. Zwischenphase: weitere künstlerische und entwicklungspolitische Arbeit in den Gruppen wird stattfinden, sowie Reflexionsphasen eingebracht werden. 4. Besuch der Berliner Gruppe in Luanda: Inhalte werden Probenphasen, informelle Zeit, von den angolanischen Jugendlichen gestaltete Programmpunkte, erneute gemeinsame Erarbeitung von Bühnen- und Kostümbild und der Musik mit professioneller Hilfe, Präsentation einer Werkstatt-Fassung, mit anschließendem Gespräch, sowie entwicklungspolitische Workshops sein. 5. Gemeinsame Nachbereitung, Planung von Folgeprojekten und Erstellung einer Dokumentation.

Unity in Diversity

Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen

01.05.2018 - 01.11.2019

Katholische Landjugendbewegung Mainz

Rheinland-Pfalz

CARYM Eldoret

Kenia

Unsere Partnerschaft zwischen Mainz, Augsburg und Kenia steht ab 2017 unter dem Thema "Unity in Diversity". Sowohl in Deutschland als auch in Kenia stehen 2017 große Wahlen an. Aufgrund der gesellschaftlichen Situation in beiden Ländern wollen wir uns mit den fundamentalen Themen Extremismus, Demokratie und Integration beschäftigen.Wir sehen uns als Jugend besonders in der Verantwortung uns für eine friedvolle und gerechte Gesellschaft stark zu machen.

TRACES

Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen

01.01.2019 - 30.11.2019

ASA-FF e.V.

Sachsen

Compagnie Artistique Carrefour

Togo

Mit Jugendlichen aus Deutschland und Togo möchte dieses Projekte koloniale „Spuren" in Berlin und Lomé untersuchen. Das Projekt verläuft nach folgenden Fragestellungen: Welche Rolle spielt die koloniale Geschichte bis heute in den beiden Ländern? Wie ist die koloniale Vergangenheit noch präsent? Mit Mitteln des Theaters untersuchen wir diese Fragen und loten Strategien aus, um mit diesen Spuren umzugehen. Wir möchten die Jugendlichen mit Ihrer eigenen Verantwortung konfrontieren und gemeinsam mögliche Handlungsoptionen entdecken.

Sharing the Past - Shaping the Future

Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen

01.01.2019 - 30.09.2019

Memos e. V.

Berlin

Never Again Rwanda

Ruanda

In 2019, Memos e.V. from Berlin and the NGO Never Again Rwanda (NAR) will carry out a weltwärts youth exchange in the framework of UN Agenda 2030. In April, at the occasion of the 25th commemoration of the Rwandan genocide, the Memos- group will join forces with their partners in Kigali. In July, NAR will visit Germany. Their collaboration will focus on the promotion of Sustainability Goal 16 by exploring how young people can enhance the capacities to combat violence and to build peace.

Taking steps towards justice: Youth exchange between Germany and South Africa

Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen

01.10.2019 - 30.08.2021

Bridging Gaps e. V.

Baden-Württemberg

Bridging Gaps South Africa

Südafrika

​The participants become conscious of different forms of injustice, their own position in society and SDG 16. They graduate as multipliers and make an active contribution in their environments to achieve the SDGs. Throughout the project, they will work on a documentary and a workshop concept to share their insights with the broader public. The project partners will use this material to expand their work in both countries. To strengthen global collaborations, all stakeholders develop teamwork and digital skills.

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