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Work & Travel oder weltwärts-Freiwilligendienst: Was passt besser zu dir?

Nach dem Schulabschluss ist für viele der perfekte Zeitpunkt, die eigene Komfortzone zu verlassen und ins Ausland zu gehen. Eine bekannte Möglichkeit ist Work & Travel, zum Beispiel in Australien, Neuseeland oder Kanada: Du jobbst und bereist nebenbei das Land. Aber: Ist Work & Travel wirklich das Richtige für dich? Oder passt ein Freiwilligendienst im Ausland vielleicht viel besser zu deinen Zielen, Werten und deiner Lebenssituation?

Du möchtest Menschen abseits der touristischen Reiserouten kennenlernen und dich während deiner Zeit im Ausland sozial engagieren? Dann könnte der weltwärts-Freiwilligendienst genau das Richtige für dich sein! Ob Freiwilligenarbeit mit Kindern, der Schutz von Meerestieren oder die Mitarbeit in einer Kaffeekooperative: Du kannst aus über 3.000 Projekten in mehr als 60 Ländern des Globalen Südens deine Einsatzstelle auswählen.

Verschaffe dir hier einen Überblick über die Unterschiede zwischen dem weltwärts-Freiwilligendienst und Work & Travel in puncto Flexibilität, Begleitung und Kosten – und entscheide, was am besten zu dir passt!

Kurz erklärt: Was ist ein Freiwilligendienst im Ausland?

Beim Freiwilligendienst engagierst du dich für sechs bis 24 Monate in einem sozialen, ökologischen oder kulturellen Projekt. Du hilfst bei der Hausaufgabenbetreuung in der Schule, organisierst lokale Kulturveranstaltungen oder unterstützt in der ökologischen Landwirtschaft.

Deine Freiwilligenarbeit ist ehrenamtlich und kein Job. Das gemeinsame Engagement für die Nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen und der Austausch mit Menschen aus anderen Ländern steht im Vordergrund. In der Zusammenarbeit unterstützt ihr euch gegenseitig, bringt eure Ideen und Perspektiven auf die Welt ein und lernt so voneinander.

Für die Dauer deines Freiwilligendienstes bist du an einem Ort und in ein Projekt eingebunden. Dadurch lernst du die Menschen und ihr alltägliches Leben besonders intensiv kennenlernen. Reisen kannst du natürlich dennoch: Viele Freiwillige reisen in ihrer Freizeit und entdecken ihr Einsatzland dank der lokalen Tipps und Empfehlungen ihrer neuen Kontakte vor Ort.

 

Welche Freiwilligendienste gibt es?

Bei geregelten Freiwilligendiensten wie weltwärts, dem Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD) oder dem Europäischen Solidaritätskorps (ESK) gibt es für deinen Freiwilligendienst einen festen Rahmen:

  • Die Bewerbungsphasen und Dauer deines Einsatzes sind festgelegt.
  • Die Entsendeorganisationen, die deinen Einsatz begleiten, verfügen über die nötige Expertise und Erfahrung. Sie sind außerdem qualifiziert.
  • Verpflichtende Seminare unterstützen dich bei der Vor- und Nachbereitung und während des Aufenthalts.
  • Durch die Förderung der Bundesregierung ist die Finanzierung deines Freiwilligendienstes gesichert: Die meisten Kosten werden übernommen. Vor Ort erhältst du eine Unterkunft in einer Gastfamilie oder einer Wohneinrichtung, und landestypische Verpflegung.

Ungeregelte Programme sind flexibler: Du kannst dich auch für kürzere Phasen von nur wenigen Wochen engagieren und bist nicht an einheitliche Standards und Regularien gebunden. Dafür ist die Teilnahme aber oft teurer.

weltwärts – oder was?! Die Entscheidung zum Freiwilligendienst

Unsere Podcast-Hosts Antonia und Magnus nehmen euch mit nach Peru und Ghana und erzählen, warum ihr Freiwilligendienst mit weltwärts ihr Leben verändert hat. Welche Möglichkeiten gibt es für ein Gap Year nach der Schule oder dem Studium? Vom BFD über FSJ/FÖJ und Work & Travel bis hin zum Freiwilligendienst im Ausland. Auf der Go World!-Messe in Siegburg haben wir junge Menschen gefragt, was sie an einem Jahr Auszeit reizt, welche Ängste sie haben und was sie sich davon erhoffen. Antonia und Magnus reagieren auf die Antworten und geben Einblicke aus ihrer eigenen Zeit als Freiwillige im Ausland.

Voraussetzungen für deinen weltwärts-Freiwilligendienst

Du wirst bei deinem Einsatz immer wieder Neuem begegnen, das sich dir nicht auf den ersten Blick erschließen wird. Deshalb sind Geduld und die Fähigkeit, anderen mit Respekt und Toleranz zu begegnen, gefragt.

  • Du bist mindestens 18 und höchstens 28 Jahre alt, bzw. 35 Jahre in Ausnahmefällen.
  • Du hast einen Schul- oder Berufsabschluss oder eine anderweitige Eignung.
  • Mit einer Beeinträchtigung oder Behinderung kannst du auf jeden Fall bis zum 35. Lebensjahr am weltwärts-Programm teilnehmen.
  • Du bist gesundheitlich für einen Freiwilligendienst im Ausland geeignet. Eine Beeinträchtigung oder Behinderung schließt die gesundheitliche Eignung nicht aus.
  • Du bist im Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft oder hast ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht in Deutschland.
  • Du begeisterst dich für gesellschaftliches und entwicklungspolitisches Engagement.
  • Du bringst Teamfähigkeit und Offenheit sowie Lernbereitschaft und Eigeninitiative mit.
  • Du bringst erste Sprachkenntnisse der Amtssprache vor Ort mit.

3 Gründe für den weltwärts-Freiwilligendienst

  1. Nachhaltiges Engagement: Du verbindest deine Auslandserfahrung mit einem sozialen, kulturellen oder ökologischen Engagement im Globalen Süden.
  2. Persönliche Begleitung: Von den ersten Planungsschritten bis zum Abschluss deines Einsatzes hast du Ansprechpersonen in Deutschland und vor Ort, die deinen Freiwilligendienst begleiten.
  3. Staatliche Förderung: Dank der Förderung durch das BMZ sind die Kosten für Unterkunft, Verpflegung, Versicherungen, Impfungen, begleitende Seminare und eine persönliche Betreuung abgedeckt. Egal wie deine finanziellen Möglichkeiten sind – an weltwärts können alle teilnehmen.

In welchen Ländern und Bereichen kann ich den weltwärts-Freiwilligendienst leisten?

Mit weltwärts gehst du in eines von mehr als 60 Ländern des Globalen Südens – nach Asien, Afrika, Lateinamerika, Ozeanien oder Osteuropa. Von Umweltschutz, über Kinderbetreuung bis zum Handwerk: Du kannst aus über 3.000 Einsatzstellen in sozialen, kulturellen oder ökologischen Projekten für deinen Freiwilligendienst auswählen.

Bewerbung, Kosten, Spenderkreis: Alles, was du vor weltwärts wissen musst

Du willst mit weltwärts ins Ausland, aber der Bewerbungsprozess fühlt sich noch an wie ein großes Fragezeichen? In dieser Folge räumen Antonia und Magnus auf: Sie beantworten die meistgestellten Community-Fragen und teilen ihre ganz persönlichen Erfahrungen– von Impfungen über Kennenlerngespräche mit den Organisationen bis hin zur Projektwahl. Dazu holen sie Expert*innen aus verschiedenen Entsendeorganisationen an Bord, die erklären, wie Bewerbung, Fristen, Kosten und Zuteilung der Einsatzplätze wirklich ablaufen – inklusive der Frage, was es mit dem Spenderkreis auf sich hat.

Drei Schritte für deine Bewerbung

  1. Finde deine Organisation! Informiere dich über ihre Ziele und Einsatzstellen.
  2. Informiere dich direkt bei deiner Organisation! Auf den Seiten der teilnehmenden Organisationen findest du alle nötigen Informationen zum jeweiligen Bewerbungsprozess.
  3. Schicke deine Bewerbung frühzeitig ab! Alle Fragen geklärt? Dann zögere nicht lange und reiche deine Bewerbung bei deiner Organisation ein. Je früher du dich bewirbst, desto größer sind deine Chancen.

Erfahrungen von Freiwilligen

Mein Leben im Amazonas-Regenwald

Eine unglaubliche Artenvielfalt, endloses Grün und lokale Kultur: Luca hat mit weltwärts ein Jahr im peruanischen Amazonas-Regenwald verbracht. Er unterstützte bei der Ernte von Bananen, Ananas und Kakao, baute Möbel aus umgestürzten Bäumen und lernte aus erster Hand über ein lebendiges Ökosystem. In seinem Erfahrungsbericht erzählt Luca, wie sein Engagement im Amazonas aussah – und was er vor Ort gelernt hat.

Ein Jahr, das mein Leben verändert hat

Langeweile? Fehlanzeige. Nicht für Anna Lena. Bunt und vielseitig: so beschreibt sie ihr Leben in Ecuador. Mit weltwärts engagierte sie sich in einem Tierschutzprojekt. In der Stadt Riobamba, bei einer Gastfamilie mit vier Hunden und viel Herzlichkeit, kam Anna Lena für ein Jahr unter. Für sie ist ein Freiwilligendienst mit weltwärts „eine Chance, die man nicht bereut“.

Sri Lankas Kultur hautnah erleben

Luisa ist mit der Organisation Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners in Sri Lanka. Dort unterstützt sie mit der Rainbow Foundation Menschen mit Behinderungen. Die Begegnungen mit den Menschen berühren sie tief und sie hat Werte wie Nächstenliebe, Dankbarkeit und Fürsorge für sich neu definieren können.

Kurz erklärt: Was ist Work & Travel?

Bei Work & Travel verdienst du Geld mit einfachen Jobs in der Landwirtschaft, Gastronomie oder im Tourismus, und (re)finanzierst so deine Reise. In den meisten Fällen wechselst du alle paar Wochen deinen Standort, um möglichst viel vom Land zu sehen.

In temporären Unterkünften wie Hostels oder bei Gastfamilien sowie auf der Arbeit lernst du immer wieder neue Leute kennen. Besonders in den Hotspots - Australien, Neuseeland oder Kanada - werden dir auf deiner Reise auch viele andere „Work & Traveler“ begegnen.

Wie lange du im Ausland unterwegs bist und wie viel du arbeitest, bestimmst du selbst. Du bist frei, an einem Ort länger zu bleiben, wenn es dir dort gefällt, oder deine Reiseroute spontan anzupassen. Viele lassen sich treiben und schauen, wo sie Arbeit finden können.

 

Maximale Flexibilität bei maximaler Verantwortung

Von der Reiseroute über die Jobwahl bis hin zum Wohnen: Die Organisation deiner Reise liegt komplett in deiner Hand. Das gibt dir die Freiheit, dein Auslandsjahr ganz individuell und nach deinen Wünschen zu gestalten. Gleichzeitig trägst du die Verantwortung, dich um alle wichtigen Schritte rechtzeitig und selbstständig zu kümmern – von der Beantragung des Working-Holiday-Visums, über die Buchung bezahlbarer Unterkünfte bis zur Recherche zu verfügbaren Jobs vor und während deines Aufenthalts.

Im Internet oder direkt vor Ort findest du passende Jobs – beispielsweise in der Landwirtschaft, in Hotels oder der Gastronomie. In den gängigen Work & Travel-Ländern wie Australien oder Neuseeland gibt es zwar besonders viele Angebote. Allerdings ist der Markt gerade hier sehr umkämpft, da viele Reisende auf der Suche sind.

Durch das Arbeiten vor Ort kannst du einen Teil deines Auslandsaufenthalts finanzieren. Der Verdienst reicht in der Regel aber nicht aus, um alle Kosten vollständig zu decken – wie für den Flug, Versicherungen, Impfungen oder das Visum. Während der Reise müssen Unterkünfte, Verpflegung und ggf. Sprachkurse oder Freizeitveranstaltungen bezahlt werden. Dafür musst du genügend Ersparnisse einplanen.

Es gibt eine Reihe von kommerziellen Anbietern, die dich in den Vorbereitungen unterstützen und die Vermittlung von Jobs anbieten. Bitte beachte, dass diese Services je nach Leistungspaket häufig teuer sind.

Was spricht für Work & Travel?

  1. Selbstständigkeit: Durch die Organisation und Verantwortung während deiner Reise wirst du selbstständiger und selbstbewusster. Du lernst Probleme selbst zu lösen und dich allein zu behaupten.
  2. Geld während des Reisens verdienen: Durch das Arbeiten vor Ort sammelst du nicht nur praktische Erfahrungen, sondern füllst auch deine Reisekasse auf. So kannst du länger unterwegs sein oder dir vor Ort einen besonderen Wunsch erfüllen.
  3. Selbstbestimmt reisen: Mit Work & Travel kannst du das ganze Land bereisen oder die Orte besuchen, die dich am meisten interessieren. Du bestimmst alles – von Aufenthaltsort über Reisedauer bis hin zur Jobwahl.

Voraussetzungen für Work & Travel

Work & Travel eignet sich für alle, die…

  • …mindestens 18 Jahre alt sind. Das Höchstalter hängt vom Land/Visum ab.
  • ...finanzielle Rücklagen haben. In manchen Ländern müssen vor der Ausreise Eigenmittel nachgewiesen werden.
  • ...flexibel und individuell reisen möchten.
  • …ihre Sprachkenntnisse in Englisch, Französisch oder Spanisch verbessern, oder eine neue Sprache lernen wollen.
  • …gerne selbst organisieren.
  • ...kurzzeitig arbeiten wollen, um möglichst viele verschiedene Orte während ihres Auslandsjahrs erkunden zu können.

Wo kann ich Work & Travel machen?

Als EU-Bürger*in kannst du in allen Ländern innerhalb der EU ohne Visum einen Work & Travel-Aufenthalt machen. Außerhalb der EU benötigst du ein Working Holiday Visum, das es derzeit in Ländern wie Argentinien, Australien, Brasilien, Chile, Japan, Neuseeland und Südkorea gibt. Eine aktuelle Liste und Informationen zu Ländern, in denen Work & Travel für dich möglich ist findest du beim Info-Portal Rausvonzuhaus.

weltwärts-Freiwilligendienst vs. Work & Travel – Unterschiede auf einen Blick

Work & Travel Weltwärts-Freiwilligendienst
Ziele Geld verdienen, um einen Teil der Reise zu finanzieren + viele Kontakte knüpfen Soziales Engagement im Globalen Süden + Perspektivwechsel durch interkulturellen Austausch
Länder Im Globalen Norden: In der EU und in Ländern, in denen es das Working-Holiday-Visum gibt. Besonders beliebt sind: Australien, Neuseeland, Kanada, Japan. In den Ländern des Globalen Südens in Afrika, Asien, Lateinamerika, Ozeanien, und Osteuropa.
Besonders beliebt sind Ghana, Ecuador, Philippinen oder Albanien.
Vorbereitung Die Vorbereitungen auf dein Auslandsjahr liegen komplett in deiner Hand – dazu gehören die Organisation der Flüge und Unterkünfte, die Jobsuche, Versicherungen und Reiseinformationen. Die weltwärts-Organisationen haben langjährige Erfahrungen mit der Entsendung. Deine Organisationunterstützt dich bei der Vorbereitung deiner Reise – mit wichtigen Informationen, einer umfassenden Gesundheitsvorsorge, abgeschlossenen Versicherungen, Hilfe bei Visaprozessen, Seminaren und persönlicher Beratung.
Zeitpunkt der Ausreise Individuell und flexibel. Wenn du einen Anbieter nutzt, solltest du dich drei bis sechs Monate vor der Ausreise anmelden. In der Regel im Sommer zwischen Juli und Oktober, abhängig von der Entsendeorganisation, dem Land und der Einsatzstelle.
Dauer Individuell und flexibel Zwischen sechs und 24 Monaten, abhängig von der Entsendeorganisation und Einsatzstelle. In der Regel bist du für zwölf Monate im Ausland.
Flexibilität vs. Struktur Hohe Flexibilität: Du bestimmst, wann und wohin du reist. Du kannst eine Route festlegen oder dich durch Jobangebote lenken lassen. Feste Struktur für deinen Einsatz: Dauer, Projekt und Ort sind durch die Einsatzstelle festgelegt.
Betreuung Du bist auf dich selbst gestellt. Wenn du Unterstützung benötigst, musst du für die Betreuung du eine Agentur kostenpflichtig beauftragen. Du wirst vor, während und nach deiner Reise begleitet und betreut. Während deines Einsatzes hast du Ansprechpartner*innen in Deutschland und vor Ort.
Land und Leute kennenlernen Durch den regelmäßigen Standortwechsel kannst du verschiedene Gegenden erkunden + immer wieder neue Leute treffen. Als fester Teil des Teams in deinem Projekt kannst du tief in den Alltag vor Ort eintauchen und baust enge Beziehungen zu Teamkollegen, deiner Gastfamilie oder Mitbewohner*innen auf.
Kosten Du trägst die Finanzierung komplett selbst – durch Erspartes und deinen Verdienst unterwegs. Dank der Förderungen durch das BMZ sind bis zu 75% der Kosten gedeckt.
Kindergeld Vielleicht - unter bestimmten Voraussetzungen, z.B. in Kombination mit einem Sprachkurs oder als Übergangszeit zwischen Schule und Studium: Informiere dich und kläre das mit deiner Familienkasse. Ja!
weltwärts ist als Ausbildungszeit anerkannt, das heißt du erhältst Kindergeld während deines Freiwilligendienstes.
Lohn vs. Taschengeld Ja. Du arbeitest unterwegs in bezahlten Jobs und finanzierst damit einen Teil deiner Reise. Nein. Der Freiwilligendienst zeichnet sich durch das freiwillige Engagement aus! Je nach Land und Organisation erhältst du ein monatliches Taschengeld von 100 Euro.
Community Du lernst unterwegs viele andere Reisende kennen und knüpfst Kontakte an wechselnden Orten. Als weltwärts-Freiwillige bist du über deine Organisation, dein Projekt und die Seminare Teil der Gemeinschaft, auch nach deinem Freiwilligendienst.
Seriöse Anbieter Qualität, Betreuung und Leistungen unterscheiden sich je nach Anbieter. Ein einheitliches Qualitätssystem gibt es nicht. Alle weltwärts-Organisationen gehören einem Qualitätsverbund an – so wird sichergestellt, dass du mit geprüften, verlässlichen und professionell begleiteten Programmen ins Ausland gehst.
Sicherheit Für deine Sicherheit bist du weitgehend selbst verantwortlich. Je nach Anbieter und Reiseform gibt es unterschiedlich viel Unterstützung vor Ort. Ein solides Sicherheitskonzept sowie die Zusammenarbeit von erfahrenen und professionellen Organisationen in Deutschland und den Partnerländern sorgen für eine gute Begleitung.
Notfall Je nach Anbieter gibt es unterschiedliche Unterstützungsangebote. Für Organisation und Hilfe im Notfall trägst du häufig mehr Eigenverantwortung. Krisenmanagement, Vorbereitung und Begleitung sind geregelt. Im Notfall unterstützen dich feste Ansprechpersonen vor Ort und in Deutschland. Ein Abbruch des Dienstes ist jederzeit möglich.

Welcher Typ bist du?

Charaktereigenschaft / Verhalten Work & Travel – passt zu dir, wenn… weltwärts-Freiwilligendienst – passt zu dir, wenn…
Selbstorganisation du gern alles selbst planst (Flüge, Unterkunft, Jobs, Versicherungen) und es liebst, Dinge eigenständig zu regeln. du es schätzt, vorbereitet zu werden und eine Organisation an deiner Seite zu haben, die dir Orientierung und Unterstützung gibt.
Flexibilität du spontane Entscheidungen liebst und deinen Reiseplan gern unterwegs änderst – je nach Lust, Joblage oder neuen Bekanntschaften. du dir feste Strukturen wichtig sind: Projekt, Einsatzstelle und Zeitrahmen sind klar definiert.
Abenteuerlust du viele Orte bereisen willst, gerne häufig wechselst und ständig neue Menschen kennenlernen möchtest. du lieber tief in eine lokale Gemeinschaft eintauchst und länger an einem Ort bleiben möchtest.
Unabhängigkeit du gut damit zurechtkommst, überwiegend ohne persönliche Betreuung zu reisen und Herausforderungen allein zu lösen. du es schätzt, dass verlässliche Ansprechpersonen vor Ort und in Deutschland dich begleiten.
Soziales Engagement du beim Reisen vor allem deinen Lebensunterhalt verdienen möchtest und der Fokus auf Jobben + Erkunden liegt. du Lust hast, dich sozial zu engagieren, im Team zu arbeiten und gemeinsam mit Menschen vor Ort in einem Projekt im Globalen Süden aktiv zu werden.
Beziehungsaufbau du kurze, häufig wechselnde Kontakte magst und dich gern immer wieder auf neue Menschen einlässt. du gerne tiefe Beziehungen aufbaust – z. B. im Projektteam, in der Gastfamilie oder WG.
Finanzielle Einstellung du bereit bist, deine Reise weitgehend selbst zu finanzieren und dein Budget durch Jobben flexibel ausgleichst. du ein strukturiertes Programm schätzt, bei dem ein Großteil der Kosten gefördert wird.
Zeitvorstellung du die Länge deines Auslandsaufenthalts frei bestimmen möchtest – von wenigen Monaten bis länger. du bereit bist, dich längerfristig zu engagieren – meist rund ein Jahr, aber 6–24 Monate sind möglich.
Interessen am kulturellen Austausch du viele verschiedene Kulturen und Orte in kurzer Zeit erleben möchtest. du einen intensiven interkulturellen Austausch suchst und den Alltag einer Community nachhaltig kennenlernen möchtest.