Internetpräsenz weltwärts

Wie kann ich mich weiter engagieren?

Möglichkeiten für Rückkehrerinnen und Rückkehrer in Deutschland

Du bist von Deinem weltwärts-Einsatz mit einem Koffer voll intensiver Eindrücke nach Deutschland zurückgekehrt und möchtest Deine Erfahrungen jetzt teilen? Du möchtest das Bewusstsein für entwicklungspolitische Zusammenhänge in unserer Gesellschaft schärfen oder Dich ganz praktisch für gerechtere Verhältnisse auf der Welt einsetzen? Du möchtest Anderen Mut machen, einen weltwärts-Freiwilligendienst zu leisten? Dann nichts wie los!

Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, Dich in Deinem Umfeld für diese Ziele zu engagieren: So kannst Du bei Deiner Entsendeorganisation weiter für weltwärts aktiv bleiben, oder Du kannst Vorträge zu entwicklungspolitischen Themen halten. Vielleicht hast Du aber auch Lust, in einem Antirassismus-Projekt mitzuarbeiten oder möchtest Dich ganz konkret für Dein ehemaliges Gastland einsetzen. Dem Einfallsreichtum sind keine Grenzen gesetzt. Wir zeigen Dir Beispiele wie Du Deine Erfahrungen nutzen und zum Globalen Lernen in unserer Gesellschaft beitragen kannst.

Initiativen in Deiner Region

Viele Entsendeorganisationen und Freiwilligeninitiativen verfügen über eine langjährige Erfahrung in der Rückkehrarbeit. Um einen Überblick zu erhalten, was bereits in Deiner Region läuft, schau einfach auf unsere Engagement-Landkarte. Hier sind viele Initiativen verzeichnet, die für Dich interessant sein könnten.
Wenn Du noch keine konkrete Idee hast, findest Du hier auch Organisationen und Initiativen, die Dich beraten können oder Weiterbildungen zur entwicklungspolitischen Inlandsarbeit anbieten:

Unterstützung eures entwicklungspolitischen Engagements

Es gibt verschiedene Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten, die Rückkehrerinnen und Rückkehrer für ihr entwicklungspolitisches Engagement nutzen können. Manche eignen sich für Einzelpersonen, manche für eine kleine Gruppe und andere kommen für zivilgesellschaftliche Organisationen infrage, z.B. für einen Verein, der von zurückgekehrten Freiwilligen gegründet wurde, oder in dem sie sich engagieren.

Das Programm Bildung trifft Entwicklung, kurz BtE, nutzt für die entwicklungspolitische Bildungsarbeit die Erfahrungen und Kompetenzen von zurückgekehrten Freiwilligen, Fachkräfte aus der Entwicklungszusammenarbeit und von Menschen aus den Ländern des Globalen Südens. Mit einem Netzwerk von Bildungsstellen in verschiedenen Teilen Deutschlands bietet BtE dezentral Beratung und Unterstützung zum Globalen Lernen an. Die Regionalen Bildungsstellen unterstützen euch in eurem entwicklungspolitischen Engagement durch Vernetzung, Beratung und Weiterbildung. Als zurückgekehrte Freiwillige könnt ihr euch z.B. als Referentin oder Referent bei BtE einbringen und eure Erfahrungen aus dem Globalen Süden in Deutschland weitergeben. Eine weitere Möglichkeit ist, als CHAT-Referentin oder -Referent virtuelle Begegnungen zwischen Schulklassen im Globalen Süden und in Deutschland zu begleiten. Wenn ihr eine Veranstaltung oder Aktion der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit vorhabt, können die Regionalen Bildungsstellen diese auch finanziell mit einer Summe von bis zu 200 Euro unterstützen. Nähere Informationen und Beratung zu diesen Angeboten für zurückgekehrte Freiwillige findet ihr auf den Seiten von BtE.

Für kleinere Projekte der entwicklungspolitischen Informations- und Bildungsarbeit kann beim Aktionsgruppenprogramm (AGP) eine Förderung von bis zu 2000 Euro beantragt werden. Nähere Informationen und Beratung zu den Förderbestimmungen findet ihr auf den Seiten von Engagement Global.

Umfangreichere und auch mehrjährige Projekte der entwicklungspolitischen Informations- und Bildungsarbeit können beim Förderprogramm Entwicklungspolitische Bildung (FEB) beantragt werden. Nähere Informationen und Beratung zur Förderung findet ihr auf den Seiten von Engagement Global.

Einen sehr umfangreichen Überblick mit weiteren finanzielle Förderangeboten, Qualifizierungs- und Beratungsmöglichkeiten, die nicht nur, aber ggf. auch für Rückkehrende von Interesse sein können, findet ihr auf den Seiten von Engagement Global.