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weltwärts
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Du willst dein Studium mit praktischer Erfahrung im Ausland verbinden? Das geht auch mit einem Freiwilligendienst! Die weltwärts-Organisationen bieten dir die Chance, dein Wissen in sozialen, ökologischen oder technischen Projekten im Globalen Süden einzusetzen.
Du engagierst dich für 6 bis 12 Monate und hast dabei die Möglichkeit, persönlich wie fachlich zu wachsen. Zur Auswahl stehen über 3.000 Projekte in rund 65 Ländern, organisiert von mehr als 100 anerkannten Organisationen. Ob du zu Biodiversität forschst, Soziale Arbeit studierst, dich mit Public Health oder nachhaltiger Landwirtschaft beschäftigst – bei weltwärts kannst du die Theorie in die Praxis umsetzen und gewinnst neue Perspektiven.
weltwärts ist der entwicklungspolitische Freiwilligendienst im Ausland, gefördert vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).
Mit weltwärts kannst du in eins von 65 Ländern im Globalen Süden gehen. Die weltwärts-Organisationen in Deutschland kooperieren mit Partnern in Afrika, Asien, Lateinamerika, Ozeanien und Osteuropa. Gemeinsam bieten Sie dir eine breite Projektvielfalt, etwa in den Bereichen Bildung, Gesundheit sowie Umwelt- und Klimaschutz.
Der weltwärts-Freiwilligendienst dauert in der Regel zwischen 6 und 12 Monaten. Du kannst deinen Freiwilligendienst auch flexibel auf bis zu 24 Monate verlängern.
Inzwischen gibt es im weltwärts-Programm zwei Ausreisephasen: Im Sommer/Herbst finden die meisten Ausreisen statt. Dabei entsenden die Organisationen in der Regel zwischen Juli und Oktober. Ein zweiter und deutlich kleinerer Anteil, reist im Winter/Frühjahr zwischen Januar und April aus.
Das weltwärts-Programm wird von über 100 Entsendeorganisationen in Deutschland und 2000 Partnern weltweit durchgeführt. In der weltwärts-Börse kannst du alle Organisationen nach deinen Interessen filtern. Wenn du eine weltwärts-Organisation gefunden hast, sendest du deine Bewerbung direkt an die Organisation.
Die Entsendeorganisationen haben unterschiedliche Bewerbungsfristen und -verfahren. In der weltwärts-Börse kannst du die Entsendeorganisationen nach ihren Bewerbungsfristen sortieren. Zudem findest du auf den Profilseiten der Organisationen die Bewerbungsfrist für den jeweiligen Ausreisezeitraum. Grundsätzlich gilt: Die Bewerbungsfristen dienen als Orientierung. Eine frühe Bewerbung lohnt sich auf jeden Fall. Viele Organisationen besetzten ihre Plätze fortlaufend. Wenn du Interesse an einem bestimmten Einsatzplatz hast, dann heißt die Devise: Je früher die Bewerbung abgeschickt wird - umso größer sind die Chancen.
Sommer/Herbst
Das Bewerbungsverfahren startet im September - knapp ein Jahr vor der Ausreise zwischen Juli und Oktober. Die Fristen enden zwischen dem 30. September und dem 30. Juli. Insbesondere in Europa sind die Visaverfahren weniger aufwendig, wodurch eine kurzfristigere Bewerbung und Ausreise möglich ist!
Winter/Frühjahr
Das Bewerbungsverfahren findet direkt nach den Ausreisen im Sommer statt. Das Verfahren startet demnach ebenfalls im September - wenige Monate vor der Ausreise zwischen Januar und April. Die Fristen enden zwischen dem 15. September und dem 31. Oktober. Hier vergeben die Organisationen ihre Restplätze: Schnell sein lohnt sich!
Die Wartezeit, also die Zeit zwischen dem Abitur und der Aufnahme des Studiums, läuft während des Freiwilligendienstes weiter. Somit kann dir dein weltwärts-Einsatz als Kriterium für die Vorrangigkeit für die Studienplatzvergabe angerechnet werden.
Eine Anerkennung deines Freiwilligendienstes ist möglich. Über die Anerkennung deines weltwärts-Freiwilligendienstes als Pflichtpraktikum für dein Studium entscheidet allein deine Universität. Informiere dich vorab bei der zuständigen Stelle, welche Voraussetzungen du erfüllen musst.
weltwärts kann als ein Urlaubssemester anerkannt werden. Darüber entscheidet allein die Universität. Informiere dich vorab, über die Möglichkeit.
Für den Einstieg reichen meist Englischkenntnisse aus. Erkundige dich nach der Amtssprache in deinem Einsatzland. Erste Kenntnisse in der Amtssprache oder einer lokalen Sprache können hilfreich sein, um einen leichteren Zugang zu Land und Leuten zu finden. Die Bereitschaft, die Sprache zu erlernen, solltest du im besten Fall mitbringen.
Deine Entsendeorganisation berät dich gerne und finanziert gegebenenfalls auch einen Sprachkurs. Vor Ort lernst du schnell dazu!
Während deines Freiwilligendienstes steht dein gesellschaftliches Engagement sowie der Alltag in deinem Gastland im Mittelpunkt. Daher ist es im Rahmen deiner Tätigkeit während des weltwärts-Dienstes nicht möglich, eine wissenschaftliche Arbeit zu verfassen oder gezielt Daten dafür zu erheben.
Solltest du in deiner Freizeit an einer wissenschaftlichen Arbeit arbeiten wollen, steht dem jedoch nichts im Wege.
Du erhältst eine kostenlose Unterkunft, die den landestypischen Gegebenheiten entspricht. Bei der Unterkunft gibt es je nach Möglichkeit vor Ort verschiedene Formen, zum Beispiel ein Zimmer in einer Gastfamilie, ein Zimmer in der Einrichtung deiner Einsatzstelle (wie ein Kinderheim oder eine Universität) oder eine Wohngemeinschaft mit anderen Freiwilligen.
Vor Ort hast du persönliche Ansprechpersonen. Neben der fachlichen Betreuung am Einsatzplatz wird dir von der Partnerorganisation im Gastland ein Mentor oder eine Mentorin zur Seite gestellt. Diese Person arbeitet nicht direkt mit dir zusammen. Sie ist vertraulich ansprechbar für deine Fragen und Probleme. Zudem kannst du dich immer auch an deine Entsendeorganisation in Deutschland wenden.