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Partner diskutieren inklusiven Freiwilligendienst

Dokumentation der Workshops ist jetzt veröffentlicht

Im Rahmen des Projekts „weltwärts alle inklusive“ wurden 2012 bis 2014 drei Partnerworkshops in Mexiko, Indien und Ghana durchgeführt. Nun sind Dokumentationen dieser Workshops  in Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch verfügbar, die die zentralen Ergebnisse und Diskussionen zusammenfassen. Sie sollen zum Ausbau eines inklusiven Freiwilligendienstes beitragen.

Bei den Partnerworkshops trafen sich Organisationen, die für ein Engagement von Freiwilligen mit oder ohne Beeinträchtigung offen sind. Viele stammen aus dem Bereich der Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigungen oder sind Selbstvertretungsorganisationen. Sie diskutierten Chancen und Barrieren für Freiwillige mit Beeinträchtigungen und identifizierten rechtliche, finanzielle, informationelle und organisatorische Hürden innerhalb des weltwärts-Programms. Sie entwickelten Indizes für inklusive Strukturen und Praktiken bei Auswahl, Zuordnung, Vorbereitung und Begleitung von Freiwilligen. Außerdem formulierten sie Anregungen an das weltwärts-Programm.

Die Partnerworkshops fanden im Rahmen des Projekts "weltwärts alle Inklusive" statt. Dies war ein Projekt von Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit e. V. (bezev). bezev setzt sich für eine gleichberechtigte Beteiligung von Menschen mit Beeinträchtigungen an Entwicklungsprozessen ein. Mit dem Pilotprojekt wurde die Teilnahme von jungen Menschen mit Beeinträchtigungen an weltwärts gefördert. Das Projekt von wurde von der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW und weltwärts finanziert. Seit Ende des Pilotprojekts arbeitet bezev als Kompetenzzentrum für Inklusion und hat das Thema Inklusion im weltwärts-Freiwilligendienst auf mittlerweile ca. 10 Partnerkonferenzen mit den weltwärts-Partnerorganisationen unterschiedlichster Länder und Kontinente diskutiert.

Die ausführlichen Ergebnisse sowie alle Präsentationen können bei bezev angefordert werden.