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Engagement ist überall möglich: Nach langer Pause entsendet der internationale Freiwilligendienst weltwärts jetzt wieder Freiwillige in die Mongolei. Zwei junge Frauen erwartet ein Jahr voller neuer Eindrücke und Erfahrungen – in einem Land der Kontraste.
Felizitas Finger ist Klettertrainerin aus Dresden – und wird bald Richtung Ostasien aufbrechen. Die 19-Jährige ist eine von zwei weltwärts-Freiwilligen, die sich jeweils ein Jahr lang in der Mongolei für Kinder und Jugendliche vor Ort engagieren werden. In der Hauptstadt Ulaanbaatar wird sie in einem Berufsschulzentrum unterstützend tätig sein.
Vorfreude und Anspannung begleiten die zukünftige Freiwillige, die in rund einer Woche ausreist: „Die Mongolei mit ihrer einzigartigen Sprache, Kultur und Landschaft steht eigentlich weniger im internationalen Fokus. Aber genau deshalb haben wir das Gefühl, dass wir uns noch offener und unvoreingenommener auf das Kommende einlassen können“, so die 19-Jährige. Zusammen mit ihrer Mitfreiwilligen Rahel Quack, 18, werden die beiden jungen Frauen in eine Kultur eintauchen, die bei uns kaum bekannt ist. Die Trägerorganisation Don Bosco Volunteers entsendet die beiden Freiwilligen.
Die Mongolei ist ein Land der Extreme: Einer der am dünnsten besiedelten Staaten der Welt, direkt zwischen Russland und China, mit mehr Pferden als Einwohner*innen – und einem Klima, das herausfordert. Denn der Einsatzort der weltwärts-Freiwilligen, Ulaanbaatar, gilt als kälteste Hauptstadt der Welt. Die Temperaturen können erheblich schwanken, erreichen im Winter bis zu minus 35 Grad Celsius. Doch die eisigen Wintermonate, die den beiden Freiwilligen bevorstehen, trüben ihr soziales Engagement nicht.
"Die Mongolei mit ihrer einzigartigen Sprache, Kultur und Landschaft steht eigentlich weniger im internationalen Fokus. Aber genau deshalb haben wir das Gefühl, dass wir uns noch offener und unvoreingenommener auf das Kommende einlassen können."
Rahel Quack setzte sich bereits vor ihrem weltwärts-Dienst als Kindergruppenleiterin in ihrer Heimat im Saarland ein. Über ihren weltwärts-Einsatz sagt sie: „Ich freue mich riesig, ein Jahr lang tief in eine neue Kultur eintauchen zu können. Bei Don Bosco kann ich mich dort einbringen, wo Kinder Unterstützung brauchen – das passt perfekt zu meinem bisherigen Engagement. Die Organisation kannte ich schon durch meine Eltern. Nach den Corona-Jahren fühlt es sich umso richtiger an, jetzt wirklich loszugehen.“
Auch wenn Lateinamerika und Afrika die beliebtesten Regionen des weltwärts-Programms sind, beschränkt sich Globales Lernen und interkultureller Austausch nicht auf bestimmte Ecken der Welt.
Entsendungen in das ostasiatische Land waren einst zum Start des weltwärts-Programms 2008 möglich. Das Interesse fiel gering aus. Hinzu kamen Herausforderungen bei der Visavergabe, die Entsendungen in den ostasiatischen Staat erheblich erschwerten. Umso mehr freut sich das Gemeinschaftswerk weltwärts nun, in der Mongolei erneut einen sicheren und hochqualitativen Lerndienst anbieten zu können. Seit 2016 kommen zudem weltwärts-Freiwillige im Rahmen der Süd-Nord-Komponente aus der Mongolei nach Deutschland.
Die Trägerorganisation Don Bosco Volunteers, die die Freiwilligen entsendet, betont, wie wichtig Offenheit für einen echten Austausch ist: „Als Don Bosco Volunteers sind wir weltweit vernetzt – und bereit, mit jungen Menschen auch neue Wege zu gehen. Die Mongolei ist kein einfacher Einsatzort, aber sie ist ein spannender Lernort. Wer hier seinen Freiwilligendienst leistet, braucht nicht nur warme Kleidung, sondern vor allem Offenheit, Geduld und Lust auf echte Begegnung“, so Laurin Schmitz, Referent für Freiwilligendienste bei Don Bosco Volunteers.
Der Kontakt zu den Freiwilligen, beispielsweise für Interviews, kann gerne hergestellt werden.
Zum Profilseite der weltwärts-Organisation Don Bosco Volunteers