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Sieben Jahre Befragung, eine Erkenntnis: weltwärts wirkt! Und zwar langfristig. Die jetzt erschienene Längsschnittstudie hat das weltwärts-Programm analysiert, um herauszufinden, ob der Freiwilligendienst seinem Anspruch gerecht wird.
Lernen ist etwas, das nicht nur zu Hause passiert, in der Schule oder in geschützten Umgebungen. Wer sich auf eine fremde Kultur einlässt, auf eine unbekannte Umgebung, einen neuen Kontext, wird belohnt – mit Herausforderungen, die den Charakter formen und stärken. Deshalb versteht sich weltwärts als Lerndienst.
Aber wie wirkt sich ein Auslandsfreiwilligendienst auf das weitere berufliche und private Leben aus? Bleiben die Erfahrungen mit weltwärts haften – auch noch nach dem Einsatz im Ausland?
Diesen Fragen ist die sogenannte Längsschnittstudie nachgegangen, die jetzt veröffentlicht wurde. Die Untersuchung trägt den Titel: „Engagiert. Geprägt. Gestärkt. Der Langzeiteffekt des weltwärts Freiwilligendienstes“ und hat insgesamt 537 Freiwillige über einen Zeitraum von mehr als sieben Jahren vor, während und nach ihrer Ausreise befragt. Die Befragungen hat das unabhängige Umfrageinstitut uzbonn durchgeführt.
»Das ganze Auslandsjahr mit weltwärts hat mein Bewusstsein für ehrenamtliche Tätigkeiten gestärkt. Ich denke, ohne weltwärts hätte ich nie dieses Bewusstsein entwickelt.«
(befragte Person aus der Studie)
Die Ergebnisse der weltwärts-Längsschnittstudie zeigen deutlich, wie sich ein Auslandsdienst positiv auf Charakter, Kompetenzen und Engagementverhalten auswirkt. Die vorliegende Langzeitstudie liefert eine umfassende Anatomie des Programms – und bietet eine solide Grundlage für dessen Weiterentwicklung.
Freiwillige, die sich vor Ort in einem Projekt engagieren, knüpfen häufig Verbindungen und Freundschaften, die ein Leben lang bestehen. Das ermöglicht echten interkulturellen Austausch und eine Lernerfahrung, die Freiwillige auch lange nach ihrer Rückkehr in ihre Heimat mittragen. Eine befragte Person fasst diese Lernerfahrung wie folgt zusammen: „Durch weltwärts habe ich viel über eine mir davor unbekannte Kultur lernen dürfen und konnte ohne Zweifel meinen Horizont erweitern.“
83 Prozent der Rückkehrenden bestätigen, dass weltwärts einen (sehr) positiven Einfluss auf ihr Verständnis globaler Zusammenhänge hatte.
Das weltwärts-Programm funktioniert in beide Richtungen: Freiwillige werden aus Deutschland in den Globalen Süden entsendet. Und engagierte junge Menschen aus dem Globalen Süden kommen nach Deutschland, um hier ihren Freiwilligendienst zu absolvieren. Die Nord-Süd-Komponente wurde bereits zwischen Januar 2016 und Dezember 2017 vom Deutschen Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit (DEval) untersucht. Die Evaluation zeigte damals, dass weltwärts seinem Anspruch als Austauschprogramm gerecht wird – eine genauere Betrachtung verschiedener Programmbestandteile war jedoch notwendig. Genau das ist mit der jetzt erschienenen Längsschnittstudie passiert.
Das weltwärts-Programm funktioniert in beide Richtungen: Freiwillige werden aus Deutschland in den Globalen Süden entsendet. Und engagierte junge Menschen aus dem Globalen Süden kommen nach Deutschland, um hier ihren Freiwilligendienst zu absolvieren. Die Nord-Süd-Komponente wurde bereits zwischen Januar 2016 und Dezember 2017 vom Deutschen Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit (DEval) untersucht.
Die Evaluation zeigte damals, dass weltwärts seinem Anspruch als Austauschprogramm gerecht wird – eine genauere Betrachtung verschiedener Programmbestandteile war jedoch notwendig. Genau das ist mit der jetzt erschienenen Längsschnittstudie passiert.
88 Prozent haben auch rund sieben Jahre später noch Kontakt zu Personen, die sie während ihrer Teilnahme an weltwärts im Einsatzland kennengelernt haben.
Darüber hinaus wirkt ein Freiwilligendienst mit weltwärts als Impulsgeberin für langfristige Fremdsprachenkompetenz. Grundkenntnisse in Englisch, Französisch oder Spanisch bringen viele Freiwilligendienstleistende bereits vor der Ausreise mit. Durch die Immersion vor Ort, durch den Austausch zweier Kulturen, die der weltwärts-Dienst bietet, findet häufig ein umfangreicher Spracherwerb statt. Die nun erschienene Studie zeigt zudem, dass der Anteil befragter Personen, die ihre Sprachkenntnisse als sehr gut einschätzen, 2024 sogar noch höher ist als noch 2017 in der Rückkehrbefragung. weltwärts wirkt wie eine Zündkerze für den Spracherwerb.
Für eine in der Studie befragte Person ist weltwärts ein „riesiges Bildungsprogramm“. Es stelle eine „einmalige riesige Lernerfahrung“ dar – und präge sie „bis heute“. Eine weitere befragte Person führte aus: „Dass es finanziert wird, ist wichtig. Es bildet junge Deutsche zu 'Weltenbürgern'.“
Mit weltwärts schaffen junge Menschen in ihrem Leben etwas, das bleibt.