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Im Interview stellt die Deutsch-Tansanische Partnerschaft e.V. (DTP) ihre beiden Programme des weltwärts-Freiwilligendienstes vor. Erfahre, wie du dich für Völkerverständigung und Klimaschutz sowie für interkulturellen Austausch engagieren kannst. Die Programme der DTP in Tansania und Sansibar bieten Teilnehmer*innen einzigartige Möglichkeiten interkulturelle Kompetenzen zu erwerben und sich aktiv für Umwelt- und Klimaschutz einzusetzen. Erfahre, wie interkulturelles Lernen und das Überwinden von kulturellen Grenzen durch praxisnahen Einsatz gefördert werden und welche wertvollen Erfahrungen ehemalige Freiwillige gesammelt haben.
DTP: Die Deutsch-Tansanische Partnerschaft e.V. (DTP) arbeitet in Tansania und Deutschland mit dem Ziel des Interkulturellen Lernens, des Umwelt- und Klimaschutzes, der Bildung und einer gerechteren Zukunft im Rahmen der Sustainable Development Goals (SDGs).
Die Freiwilligenprogramme und weitere Projekte der DTP schaffen Räume für junge Erwachsene beider Länder sich zu begegnen, sich kennenzulernen und unter der Prämisse der nachhaltigen Entwicklung und globaler Verantwortung gemeinsame Ideen und Projekte zu entwickeln. Die Freiwilligendienste sind für die Teilnehmenden als entwicklungspolitische Lerndienste konzipiert. Es ist der DTP dabei ein besonderes Anliegen, ein Umfeld zu schaffen, das durch Achtung, Offenheit und ständigen Austausch geprägt ist, Vorurteilen entgegen tritt und so Freundschaft und partnerschaftliche Zusammenarbeit im globalen Umfeld ermöglicht.
Die Projekten der DTP dienen dem Klima- und Umweltschutz. Du kannst dich zum Beispiel beim Meeresschutz, in der Imkerei, bei Aufforstung oder in der nachhaltigen Landwirtschaft engagieren.
DTP: Das Programm „weltwärts für Völkerverständigung und Klimaschutz in Tansania“ richtet sich an junge Erwachsene aus Deutschland. Sie bringen sich nach intensiver Vorbereitung aktiv als Lernende in tansanischen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) ein. Dort arbeiten sie zu Umwelt- und Klimaschutz, erneuerbaren Energien, Aufforstung, ökologischer Landwirtschaft und Umweltbildung. Mit diesen Projekten fördern wir klima- und umweltfreundliches Verhalten. Unsere Freiwilligen setzen sich mit ökologischen Wirkungszusammenhängen auseinander. Mit ihrem Wissen und Engagement tragen sie zu einem neuen Verständnis für die Notwendigkeit und die Chancen einer erneuerbaren Energieversorgung sowie des Umwelt- und Klimaschutzes bei.
Den Schlüssel unserer Arbeit sehen wir im interkulturellen Austausch, der in den Freiwilligenprogrammen, sowohl in Nord-Süd als auch in Süd-Nord-Richtung, bewusst gefördert wird. Wir legen großen Wert darauf, dass unsere Freiwilligen die Landessprache erlernen, sich als Lernende begreifen und bereiten sie intensiv auf die interkulturellen Begegnungen vor. Die Freiwilligen werden unterstützt und ermutigt, sich in ungewohnte Lebensrealitäten einzufinden, Lebensweisen für sich zu entdecken und zu reflektieren.
DTP: Für das Programm "Völkerverständigung und Klimaschutz" haben wir für die Ausreise im Sommer 2026 noch freie Plätze. Wenn du dich für Meeresschutz. Permakultur, nachhaltige Landwirtschaft, Schmetterlingszucht, Imkerei, Aufforstung, erneuerbare Energien oder Frauenförderung interessierst - dann bewirb dich bis zum 2. Januar 2026.
DTP: Uns ist wichtig, dass wir in der Bewerbung das Interesse an unseren Programmen spüren. Eine auf die DTP-Freiwilligendienste zugeschnittene Bewerbung, in der wir bereits einiges über Fähigkeiten, Eigenschaften und Interessen der sich bewerbenden Person erfahren können, hat gute Chancen. Nach einer erfolgreichen Onlinebewerbung ist der nächste Schritt die Einladung zum Auswahltag.
DTP: Grundsätzlich bewerben sich junge Erwachsene auf einen Freiwilligendienst mit der DTP. Freiwillige können im Klimaschutz-Programm drei präferierte Aufnahme-Organisationen angeben. Nach Rücksprache mit den Aufnahme-Organisationen werden die Plätze verteilt.
DTP: Tanja Neubüser ist Geschäftsführerin und übernimmt die Koordination des Programms Völkerverständigung und Klimaschutz. Sie hat Umweltwissenschaften mit Schwerpunkt Bildung für nachhaltige Entwicklung studiert und danach in 2004 selbst einen Freiwilligendienst in Tansania gemacht. Anschließend hat sie bei der DTP das Freiwilligenprogramm pädagogisch und organisatorisch aufgebaut und betreut es seitdem. Neben dem weltwärts-Programm schlägt Tanjas Herz für die Ehemaligen-Arbeit bei der DTP.
Die Programme Globales Lernen im Nord-Süd-Bereich und das DTP-Süd-Nord-Programm werden von Sabine Strothmann-Menge koordiniert. Sie hat Politikwissenschaft und Soziologie studiert und kommt aus der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit.
„Insgesamt habe ich mich während meines Jahres aufgrund der Arbeit meines Chefs, meiner Einsatzstelle und vor allem von der DTP sehr aufgehoben und gut betreut gefühlt und hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl wirklich allein gelassen zu sein.“
„Ich hätte auch die Gelegenheit gehabt über einer andere Organisation ins Ausland zu fahren, doch die Professionalität der DTP in der Auswahl und Vorbereitung hatte mich schnell überzeugt.“
DTP: weltwärts-Ehemalige haben in der DTP verschiedene Möglichkeiten, aktiv zu sein. Zum einen bietet die DTP jährlich zwei Ehemaligen-Wochenenden inklusive Fortbildungen an. Zudem können Ehemalige sich bewerben, im Auswahlprozess der neuen Freiwilligen mitzuentscheiden, die Einführungszeit in Tansania mitzuleiten, den Kiswahili-Sprachkurs zu leiten, im Vorstand die DTP mitzugestalten, Pat*in für neue Freiwillige zu werden, im Social Media-Team oder der Webseiten-Gestaltung kreativ zu sein und mehr. Diese Angebote werden gerne angenommen und die DTP zeichnet sich durch eine aktive Ehemaligenarbeit aus.
„Es ist die Erkenntnis, dass mehr als 99% dieses Planeten für uns „die Fremde“ ist, aber das jede Fremde, egal wie fern und verschieden sie sein mag, sich in ein Zuhause verwandeln kann.“