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Gute Ergebnisse für den weltwärts-Freiwilligendienst

Freiwilligen-Befragung 2018 mit Rekordbeteiligung

Die jüngste, unabhängige Befragung aller Freiwilligen, die mit dem Programm weltwärts einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst durchgeführt haben, wurde veröffentlicht: 94 Prozent der Freiwilligen zeigten sich mit ihrem Freiwilligendienst insgesamt zufrieden.

weltwärts trifft weiterhin den Bedarf junger Menschen und die Organisationen im In- und Ausland führen das Programm sorgfältig durch. Dieses Fazit zieht das uzbonn – Gesellschaft für empirische Sozialforschung und Evaluation, das die Befragung im Auftrag von Engagement Global – Service für Entwicklungsinitiativen durchgeführt hat.

86 Prozent der Befragten waren mit ihrem Einsatzplatz sehr oder eher zufrieden. Sehr positiv sahen die Freiwilligen auch die soziale Einbindung am Einsatzplatz und die Möglichkeiten, sich aktiv im Projekt einzubringen. Die Zufriedenheit der Freiwilligen mit der Vorbereitung auf den Dienst erreichte mit 96 Prozent einen neuen Höchstwert. Auch das begleitende Seminarprogramm wurde von den Freiwilligen positiv bewertet.

Für 96 Prozent der Freiwilligen ist der Freiwilligendienst eine lebensprägende Erfahrung. Selbständigkeit und Eigenverantwortung sowie die Offenheit gegenüber anderen Kulturen wurden durch den Freiwilligendienst positiv beeinflusst. Rund 90 Prozent der Befragten gab an, dass sich der Freiwilligendienst positiv auf ihr Interesse an entwicklungspolitischen Fragen, ihr Verständnis für globale Zusammenhänge sowie auf ihre Motivation gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen ausgewirkt hat. 39 Prozent der Rückkehrerinnen und Rückkehrer engagierten sich in Deutschland weiter freiwillig. 46 Prozent gaben an, dass sie sich zukünftig sehr sicher oder wahrscheinlich engagieren werden.

Trotz der Sicherheitsprobleme fühlten sich 93 Prozent aufgrund der Begleitung und Vorsorge durch ihre Entsendeorganisation in Deutschland und ihrer Aufnahmeorganisation im Gastland insgesamt (eher) gut aufgehoben. Dies ist ein neuer Höchstwert.

82 Prozent der Freiwilligen haben direkt nach Ende ihrer Schulzeit am Programm teilgenommen. 97 der Befragten gab das (Fach-)Abitur als höchsten erworbenen Schulabschluss an. 1,5 Prozent der Freiwilligen hatten eine Beeinträchtigung oder Behinderung.

Die Freiwilligen-Befragung dient dazu, das Programm im Sinne eines entwicklungspolitischen Lern- und Austauschdienstes für die Freiwilligen und die beteiligten Organisationen im Norden und Süden stetig weiterzuentwickeln. Befragt wurden alle Freiwilligen, die im Jahr 2018 ihren Freiwilligendienst beendet haben. An der Befragung haben zwei Drittel der Freiwilligen teilgenommen.