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Kinderbetreuung im Gonzalinhoprojekt in Brasilien

  • Einsatzort: Cáceres, Brasilien
  • Sprache(n): Portugiesisch
  • Zeitraum: ab August | 12 Monate
  • Platz-Nr.: 219273

Die Aufnahmeorganisation vor Ort

SECIBA (Sociedade Educadora e Cultural de Integração Brasil - Alemanha/ Gesellschaft für Bildung und

Deine Aufgabe

In der Stadt Cáceres gibt es kaum öffentliche und für alle bezahlbare Kindertagesstätten. Die Familien des Viertels Cavalhada haben Schwierigkeiten, weil sie niemanden bezahlen können, der für ihre Kinder sorgt. In der Nachbarschaft gibt es Drogen und Prostitution, daher ist es für Kinder nicht ratsam, allein zu sein. Sie brauchen also einen Ort, an dem sie Aufmerksamkeit und Zuneigung haben und gleichzeitig die Grenzen, Rechte und Pflichten lernen können, die sie als Kinder haben. Diese Gelegenheit bietet das Projeto Gonçalinho, das ein anderes Modell des Zusammenlebens bietet: Kinder singen, spielen, lernen, bringen Themen aus ihrem täglichen Leben mit, um sie mit den Pädagoginnen zu diskutieren, arbeiten im Gemeinschaftsgarten und kochen auch gemeinsam. Das Projekt besteht aus zwei Gruppen mit jeweils etwa 30 Kindern (morgens und nachmittags). Im Projekt arbeiten drei hauptamtliche Personen: zwei brasilianischen Pädagoginnen, eine Koordinatorin.

Die deutschen Freiwilligen unterstützen die brasilianischen Fachkräfte bei der Kinderbetreuung. Da pro 20-30 Kinder eine brasilianische Betreuuerin arbeitet, ist der*die deutsche Freiwillige wichtig um die Fachkraft zu entlasten, wenn die Kinder in altersspezifischen Kleingruppen Aktivitäten machen, wenn Konflikte zu lösen sind, wenn Essen vorbeitet wird, wenn Ausflüge gemacht werden. Die Kinder erleben die jungen Deutschen auch als Vorbilder, daher sollen sie sich vorbildhaft verhalten. Sie sind vom Alter her noch näher an den Kindern und können so im Laufe des Jahres Vertrauenspersonen werden, müssen aber auch lernen Grenzen zu setzen und die Einhaltung von Regeln einzufordern.

Anforderungen an dich

Die Freiwilligen müssen bereit sein, sich auf die kulturellen Unterschiede im Einsatzland einzulassen und müssen Spaß an der Arbeit mit Kindern haben, auch wenn diese durch ihre teils schwierigen sozialen Umstände manchmal sozial auffällig sind. Sie brauchen Geduld, Einfühlungsvermögen, interkulturelle Kompetenz und Teamfähigkeit. Sie müssen bereit sein, sich den (auch körperlichen) Schwierigkeiten zu stellen, die mit der Hitze im Land verbunden sind und mit den Unterschieden in Infrastruktur, Ernährung, Wohnqualität etc. Auch das Zusammenleben in der Gastfamilie bringt Herausforderungen mit sich. Wir erwarten die Bereitschaft, miteinander zu reden und Unstimmigkeiten konstruktiv auszutragen

Ansprechpartner*in und Entsendeorganisation

Weltkirchliche Friedendienste Diözese Rottenburg-Stuttgart
Ingeborg Kontny
Antoniusstr. 3
73249 Wernau

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So geht’s weiter:

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Weltkirchliche Friedendienste Diözese Rottenburg-Stuttgart