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Brücken nach Indien

Mit 1,2 Milliarden Menschen ist Indien eines der bevölkerungsreichsten Länder der Erde. Doch vielen sind die Menschen und die Kultur dort völlig unbekannt. 16 ehemalige weltwärts-Freiwillige der Karl Kübel Stiftung haben sich vorgenommen, das zu ändern und veröffentlichen das Masala-Magazin.

Logo Masala - Das Magazin, das Brücken baut

"Schon während unseres Dienstes haben wir Blogs geschrieben, unsere persönlichen Erfahrungen mit allen Daheimgebliebenen und Interessierten geteilt. Die Rückmeldungen waren so positiv, das sie uns motivierten, das Masala Projekt auf die Beine zu stellen. Für uns war klar: Wir wollen auch weiterhin Brückenbauer sein!", so beschreiben die Masala-Gründer ihre Motivation auf ihrer Website.

Im April 2014 waren sie von ihrem weltwärts-Einsatz in Indien zurückgekehrt, im November 2014 schon erschien die erste Ausgabe, die Zweite folgte im Februar. Inzwischen sind schon 35 Autoren für Masala aktiv. Weltwärts Freiwillige, Rückkehrer, eine Süd-Nord-Freiwillige und weitere Autoren mit Indienbezug. Das Projekt steht unter der rechtlichen Trägerschaft von grenzenlos e.V. und wird finanziell von Brot für die Welt unterstützt.

Das Ziel des Magazins: den interkulturellen Dialog fördern und zu einem differenzierteren und ausgewogeneren Bild von Indien in Deutschland beitragen. Denn dieses ist nach dem Empfinden der Initiatoren häufig von Stereotypen und Vorurteilen geprägt - Armut, Missachtung von Frauen und Kindern, Umweltkatastrophen. Sie sagen deshalb: "Diese Sichtweise erscheint uns undifferenziert und unausgewogen. Häufig begegnet uns in Deutschland eine Art Überheblichkeit, die oft im "Geber-Nehmer"-Bild entsteht. Wir wollen von Entwicklungszusammenarbeit schreiben, die auf Augenhöhe funktioniert und gleichzeitig erklären, wie wir die Gesellschaft erlebten. Wir wünschen uns mehr Respekt und Verständnis für ein Land, in dem wir acht Monate lang lernen und viele Erfahrungen sammeln durften. Indirekt werben wir für Toleranz und Vermeidung von Generalisierung doch wir hoffen vor allem, unsere Leser begeistern zu können, für Fremdes und Unverständliches."

Die ersten beiden Ausgaben sind online verfügbar. Inzwischen ist die dritte Ausgabe in Vorbereitung. Wie du sie bekommst erfährst du auf der Website von "Masala – Das Magazin, das Brücken baut".