Wer kann weltwärts gehen
Welche Kosten entstehen für die Freiwilligen?
Für die Freiwilligen werden im Rahmen des weltwärts-Programms alle wesentlichen Kosten übernommen. Von den Entsendeorganisationen werden weder Vermittlungsgebühren noch Aufwandsentschädigungen für den Freiwilligendienst erhoben.
Mit Unterstützung der weltwärts-Förderung erhalten die Freiwilligen von ihrer Entsendeorganisation bzw. der Partnerorganisation
- ein Taschengeld von monatlich 100 Euro
- vor Ort eine angemessene und ortsübliche Unterkunft und Verpflegung
- Erstattung der Reisekosten
- Versicherung
- Seminare vor, während und nach dem Dienst
- sowie Erstattung der Anfahrten zu den Veranstaltungsorten der Seminare.
Auswahltreffen
Die Finanzierung der Auswahltreffen gehört nicht zum Leistungsangebot von weltwärts. Es ist daher möglich, dass die Bewerberinnen und Bewerber von der Entsendeorganisation gebeten werden, die Reisekosten selber zu tragen und eine Aufwandsentschädigung für Unterkunft und Verpflegung zu leisten.
Versicherungen
Die Entsendeorganisationen stellen sicher, dass für die Freiwilligen folgende Versicherungen abgeschlossen werden:
- Unfallversicherung inklusive Invalidität (Versicherungssumme 200.000 Euro mit 225 Prozent Progression)
- Haftpflichtversicherung
- Auslandskrankenversicherung
- Rücktransportversicherung (in der Regel in der Auslandskrankenversicherung enthalten)
Die Kosten der Versicherungen werden von den Entsendeorganisationen im Rahmen der Bezuschussung durch das BMZ übernommen. Die Entsendeorganisation wählt hierbei ein Versicherungsangebot mit den in der weltwärts-Richtlinie definierten Mindeststandards aus.
Die Dienstzeit im Projekt ist für die weltwärts-Freiwilligen seit dem 01.01.2009 über die Unfallkasse des Bundes (UK-Bund) unfallversichert. Die Freizeit ist wie bisher über eine eigene Unfallversicherung zu regeln. Bitte beachten Sie dies beim Abschluss einer neuen Unfallversicherung.
Neben den auf dem Markt verfügbaren Versicherungsangeboten hat das BMZ über das weltwärts-Sekretariat einen Rahmenvertrag für eine Diensthaftpflichtversicherung geschlossen. Die bisherigen Erfahrungen hatten gezeigt, dass nicht alle Anbieter den Einsatz von Freiwilligen an den Dienststellen versichern, dies wird mit dieser Versicherung sichergestellt. Die Entsendeorganisationen können sich bei Bedarf an diese Diensthaftpflichtversicherung anschließen. Informationen hierzu erhalten Sie im weltwärts-Sekretariat.
Während der Zeit im Inland, zum Beispiel während der Vorbereitungsseminare, sind die Freiwilligen für ihre entsprechenden Versicherungen (zum Beispiel Kranken- und Pflegeversicherung) selbst verantwortlich.

