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Süd-Nord-Komponente anbieten

Internationale Freiwillige in Deutschland aufnehmen

Fünf Jahre nach Einführung des weltwärts-Programms wurde dieses um eine neue Komponente bereichert: Um den Anspruch eines entwicklungspolitischen Lern- und Austauschdienstes konsequent zu erfüllen, wurde 2013 die Süd-Nord Komponente eingeführt. Erfahren Sie, wie Sie internationale Freiwillige in Deutschland aufnehmen können.

Süd-Nord-Austausch stärken

Freiwillige aus dem Globalen Süden können mit der Süd-Nord-Komponente einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst in Deutschland leisten. So wird der Austausch zwischen Partnern des Globalen Südens und des Globalen Nordens intensiviert und die Vernetzung aller Freiwilligen gefördert. Weltwärts wird damit als Programm des Globalen Lernens gestärkt. Im Rahmen der Süd-Nord-Komponente kann auch mit Partnerorganisationen aus den Ländern kooperiert werden, die derzeit für Freiwillige aus Deutschland gesperrt sind.

Die Süd-Nord-Komponente wird in Kooperation mit dem Bundesfreiwilligendienst (BFD) des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) umgesetzt. Die Engagement Global fungiert dabei als Zentralstelle, der die Einsatzstellen für die Süd-Nord-Komponente zugeordnet werden. Alle Einsatzstellen müssen durch das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) als BFD-Stelle anerkannt sein. Außerdem muss die Aufnahmeorganisation als weltwärts-Organisation positiv geprüft sein.

Die Pilotphase

Die Pilotphase der Süd-Nord-Komponente startet 2016 in ihr letztes Jahr. Seit November 2013 haben bereits über 350 Freiwillige aus den Partnerländern einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst in Deutschland absolviert. Aufgrund des hohen Interesses seitens der Aufnahmeorganisationen in Deutschland und der Entsendeorganisationen in den Partnerländern wird die Komponente bereits in der Pilotphase ausgebaut: Mittelfristig sollen bis zu 800 Freiwillige nach Deutschland einreisen können. Daher können sich ab sofort alle interessierten Organisationen für die Teilnahme bewerben.

Weitere Informationen zur Pilotphase und zur Kooperation mit dem Bundesfreiwilligendienst finden Sie hier:

So geht´s

Wenn Sie an der Süd-Nord-Komponente teilnehmen, finden Sie hier eine Orientierungshilfe zur Umsetzung der wichtigsten Verfahrensschritte. Die einzelnen Schritte werden in den Unterseiten erläutert.

Diese Tabelle stellt die wichtigsten Schritte bei der Umsetzung der Süd-Nord-Komponente dar. In der ersten Spalte sind die Fristen aufgeführt, in der zweiten Spalte die notwendigen Schritte und in der dritten Spalte die Formulare, die benötigten Formulare
Wann? Was? Formulare
Neun bis sechs Monate vor Einreise der Freiwilligen Antrag auf Anerkennung der Einsatzstellen (falls noch nicht vorhanden) BFD-Formular zur Anerkennung als Einsatzstelle
Spätestens vier Monate vor Einreise der Freiwilligen (vor Einreichen der BFD-Vereinbarungen) Mitteilung der zu besetzenden Einsatzstellen (falls bereits anerkannte BFD-Einsatzstellen) Tabelle "Umwidmung von Einsatzstellen"
Spätestens vier Monate vor Einreise der Freiwilligen Einreichen der BFD-Vereinbarung, der Zusatzvereinbarung und der Namensliste;
Übermittlung der Passnummern per Mail
BFD-Vereinbarung, Zusatzvereinbarung über die spezifischen Anforderungen in der Süd-Nord-Komponente, Namensliste Süd-Nord-Komponente
Spätestens zwei Wochen nach Ankunft der Freiwilligen Einreichen der vollständig unterzeichneten BFD- und Zusatzvereinbarungen  
Spätestens sechs Monate nach Beendigung der Maßnahme Einreichen der Erklärung zur Kostentragung im Verwendungsnachweis Formular "Erklärung zur Kostentragung"