Internetpräsenz weltwärts

Presse

Aktuelle Zahlen und Fakten rund um das Programm weltwärts

Entsendeorganisationen

251 deutsche Nichtregierungsorganisationen wurden als Träger des weltwärts-Programms anerkannt. Von diesen sind  162 als Entsendeorganisationen aktiv. Informationen zu den Organisationen finden Sie auf den Profilseiten.

Einsatzplätze

7.483 Einsatzplätze wurden für weltwärts anerkannt. Suchen Sie hier Einsatzplätze nach Regionen, Entsendeorganisationen oder Arbeitsfeldern.

Freiwillige

Das Interesse junger Leute an einem entwicklungspolitischen Freiwilligendienst ist sehr hoch. Es gehen jährlich über 10.000 Bewerbungen bei den Entsendeorganisationen ein. Seit 2008 sind mehr als 26.000 Freiwillige ausgereist, darunter 65 Prozent Frauen. 2.340 Freiwillige haben ihren Einsatz als Anderen Dienst im Ausland (ADiA) anerkennen lassen. Das Durchschnittsalter der Freiwilligen liegt bei 19,6 Jahren.

Freiwilligenzahlen nach Entsendejahren:

  • 2008: 2.225 Freiwillige, darunter 62,1 Prozent Frauen
  • 2009: 3.507 Freiwillige, darunter 59,9 Prozent Frauen
  • 2010: 4.292 Freiwillige, darunter 57,7 Prozent Frauen
  • 2011: 3.179 Freiwillige, darunter 65,8 Prozent Frauen
  • 2012: 3.343 Freiwillige, darunter 66,4 Prozent Frauen
  • 2013: 3.357 Freiwillige, darunter 68,3 Prozent Frauen
  • 2014: 3.381 Freiwillige, darunter 68,2 Prozent Frauen
  • 2015: 3.418 Freiwillige, darunter 70,1 Prozent Frauen

Freiwilligenzahlen nach Bundesländern 2015:

  • Baden-Württemberg: 711 Freiwillige
  • Bayern: 408 Freiwillige
  • Berlin: 185 Freiwillige
  • Brandenburg: 59 Freiwillige
  • Bremen und Bremerhaven: 48 Freiwillige
  • Hamburg: 98 Freiwillige
  • Hessen: 286 Freiwillige
  • Mecklenburg-Vorpommern: 36 Freiwillige
  • Niedersachsen: 359 Freiwillige
  • Nordrhein-Westfalen: 736 Freiwillige
  • Rheinland-Pfalz: 142 Freiwillige
  • Saarland: 20 Freiwillige
  • Sachsen: 108 Freiwillige
  • Sachsen-Anhalt: 33 Freiwillige
  • Schleswig-Holstein: 132 Freiwillige
  • Thüringen: 40 Freiwillige

Länder und Regionen

Ein Freiwilligendienst ist in allen Entwicklungs- und Schwellenländer möglich, sofern die Sicherheitslage dies zulässt. Die meisten Freiwilligen (rund 42 Prozent) sind in Lateinamerika tätig, gefolgt von Afrika (rund 37 Prozent) und Asien (19 Prozent). Nur knapp 2 Prozent der Freiwilligen reisen nach Osteuropa aus.

Haupteinsatzländer waren in 2015:

  • Indien: 353 Freiwillige
  • Südafrika: 321 Freiwillige
  • Bolivien: 241 Freiwillige
  • Peru: 226 Freiwillige
  • Tansania: 224 Freiwillige

Arbeitsbereiche

Die Mehrheit der Freiwilligen arbeitet im Bereich Bildung (rund 39 Prozent der Freiwilligen) sowie mit Kindern und Jugendlichen (rund 33 Prozent der Freiwilligen). Darunter fallen Projekte wie Hausaufgabenbetreuung von Kindern und Jugendlichen in Heimen, Unterrichtsassistenz in ländlichen Schulen oder die Unterstützung von mobilen Schulen für Straßenkinder. Die Freiwilligen bieten aber auch Freizeitmöglichkeiten für Straßen- oder Heimkinder an. Durch Sport, Kunst oder kulturelle Aktivitäten wird insbesondere benachteiligten Kindern und Jugendlichen die Chance geboten, aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

Im Umwelt- und Gesundheitsbereich werden Projekte angeboten, die Aufklärungsarbeit zum Beispiel zu den Themen Klimaschutz oder AIDS-Prävention leisten. Dies kann durch Unterrichtsprojekte, Aufklärungskampagnen oder Theaterworkshops geschehen oder indem die Freiwilligen Informationsmaterial erstellen. Auch Projekte zum Umwelt- oder Tierschutz sind möglich.

Weitere Einsatzfelder sind Landwirtschaft sowie die Förderung von Menschenrechten, Demokratie und Frieden.

Suchen Sie Einsatzplätze nach allen Arbeitsfeldern in der Einsatzplatzbörse.

Freiwilligendienst in Deutschland

Seit Ende 2013 haben insgesamt 366 Freiwillige aus Partnerländern einen Freiwilligendienst in Deutschland geleistet. 55 Prozent der Freiwilligen waren weiblich. Das Durchschnittsalter lag bei 23,6 Jahren.

Freiwillienzahlen nach Aufnahmejahren

  • 2013/2014: 130 Freiwillige
  • 2015: 236 Freiwillige

Hauptausreiseländer waren in 2015:

  • Tansania: 22 Freiwillige
  • Peru: 18 Freiwillige
  • Uganda: 18 Freiwillige
  • Nicaragua: 18 Freiwillige
  • Argentinien und Chile: je 13 Freiwillige