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weltwärts - Außerschulische Begegnungsprojekte im Kontext der Agenda 2030

Warum diese Förderlinie?

Im Rahmen der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) im Juli 2016 eine neue Förderlinie aufgelegt. Sie ermöglicht Jugendgruppen aus Deutschland und Ländern des Südens, gemeinsame Projekte im gegenseitigen Austausch durchzuführen. So können junge Menschen die Weltgesellschaft aktiv und nachhaltig mitgestalten.

Global Citizenship fördern

Das Bild zeigt eine Gruppe von circa 20 lachenden jungen Menschen auf einem Bahnsteig. Ein paar Menschen sind hellhäutig, ein paar sind deunkelhäutig. Einige Menschen winken.
Foto: Naturfreundejugend Deutschlands

Die Förderlinie "Außerschulische Begegnungsprojekte im Kontext der Agenda 2030" ergänzt weltwärts um ein Angebot für den entwicklungspolitischen Jugendgruppenaustausch. Durch die Begegnung von Gruppen aus Deutschland und Ländern des Südens sollen junge Menschen zwischen 16 und 30 Jahren in die Lage versetzt werden, globale Themen besser zu verstehen. So können sie ihre Verantwortung als Weltbürger und -bürgerinnen erkennen und aktiv Verantwortung für globale Zukunftsfragen übernehmen. Dabei sollen insbesondere solche Jugendgruppen angesprochen werden, die sich bislang nur wenig mit entwicklungspolitischen Themen beschäftigt haben.

Zivilgesellschaftliche Akteure stärken

Ein weiteres Ziel der Förderlinie ist es, Träger der Jugendbildung und des Jugendaustauschs zu unterstützen und globale Partnerschaften zu stärken. Zwischen den zivilgesellschaftlichen Akteuren des Südens und des Nordens sollen Dialog, Zusammenarbeit und Vernetzung gefördert werden.

Im Fokus: Afrika und die Nachhaltigkeitsziele

Die Förderlinie ist im Rahmen der Deutsch-Afrikanischen Jugendinitiative (DAJ) entstanden, die zur Umsetzung der Afrika-Politik des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) beiträgt. Die Förderlinie ergänzt das Instrumentarium individueller entwicklungspolitischer Austauschprogramme wie den entwicklungspolitischen Freiwilligendienst weltwärts und das Lern- und Qualifizierungsprogramm ASA sowie den entwicklungspolitischen Schulaustausch ENSA um ein Format zum außerschulischen Jugendgruppenaustausch. Ein Schwerpunkt der Förderung liegt auf Projekten mit afrikanischen Projektpartnern.

Außerdem sollen die geförderten Projekte, zur konkreten Umsetzung eines von 17 Nachhaltigkeitszielen - der Sustainable Development Goals (SDG) - beitragen. Diese Ziele wurden im Jahr 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedet, um bis 2030 allen Menschen ein Leben in Würde zu ermöglichen. Die Agenda 2030 mit ihren Nachhaltigkeitszielen richtet sich an alle Nationen gleichermaßen. Sie wird getragen vom Geist einer neuen globalen Partnerschaft, bei der alle Staaten der Weltgemeinschaft gemeinsam Verantwortung für Menschen und Umwelt übernehmen.